Ziel war ein Erfahrungsaustausch mit Bremer Akteuren zu bewährten Verfahren in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Mental Health Herausforderungen.
Im Rahmen des European Union Recovery and Resilience Facility investment project 3.1.1.2.i. "Strengthening Municipal Capacity to Improve Operational Efficiency and Quality" war eine 23-köpfige lettische Delegation der Riga Planning Region (RPR) vom 24. bis 27.Februar 2026 zu Gast in Bremen. Die lettischen Gäste kamen aus neun Kommunen in der Riga Planning Region, insbesondere aus dem Bereich Soziale Arbeit, aus kommunalen Strukturen und dem Bildungssektor.
In Bremen wurden an zwei Programmtagen Einblicke in unterschiedliche Themenfelder gewährt und anhand von Inputs vielfältige Themen diskutiert. Ein besonderes Interesse der Gäste war ebenso, inwieweit die Einbindung der Familien oder gesetzlichen Vertreter:innen in den einzelnen Maßnahmen gewährleistet werden kann.
Austausch mit Vertreter:innen des und Tour durch das Berufsförderungswerk der Stiftung Friedehorst mit Rundgang durch die Werkstätten, Trainingsküche und Räumlichkeiten.
Austausch und Diskussion mit Vertretern der Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration (Landesjugendbehörde), der Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen e.V. und der AWO Bremen (Fachbereich Jugend) zu Themen der kommunalen und freien sozialen Strukturen. Insbesondere Themen wie Umgang und Rahmenbedingungen der kommunalen Jugendarbeit, Umgang mit straffälligen jungen Menschen und die offene und stationäre Jugendarbeit (z.B. Jugendhäuser) wurden diskutiert.
Austausch und Diskussion mit Vertreter:innen des Landesinstituts für Schule (LIS) u.a. mit einer Gruppe von Referendar:innen zu Richtlinien, Umgang und Praxis von Inklusion in Schule.
Neben der offiziellen Begrüßung durch den Direktor und einem Input zum inklusiven Schulsystem Bremens haben die Referendar:innen einen Gallery Walk mit Stationen aus dem schulischen Berufsalltag gestaltet.
Austausch und Diskussion mit Vertreter:innen des Gesundheitsamts (Programme: kipsy und escape), der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V. (Programm: Refaps) und psychNAVi Bremen der ASB Seelische Gesundheit. Von besonderem Interesse war, wie Kinder und junge Menschen bei seelischen Problemen durch diese Programme unterstützt werden können und welche Empfehlungen daraus erfolgen, welche Berufsgruppen dort arbeiten und wie mit Suchtproblemen bei jungen Menschen umgegangen wird. Ein weiterer Bereich war die digitale Information an Angeboten.
Ein lebendiger, offener Austausch. Vielen Dank an alle Akteure für die Möglichkeit dazu!