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Partnerstadt Durban

  • Blick auf Durban

    Partnerstadt Durban

    Durban liegt an der Ostküste Südafrikas am Indischen Ozean und hat einen der größten Häfen des Kontinents. Die über viele Jahre aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderte Klimapartnerschaft steht mit zahlreichen Projekten im Zentrum der Städtepartnerschaft. Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung: 30. September 2011

Der Beginn der Beziehungen reicht bis in die 1980er Jahre zurück. Zum Ende der Apartheid engagierte sich die Bremische Evangelische Kirche für einen demokratischen Wandel in Südafrika. Nachdem der damalige Bürgermeister und Präsident des Senats, Dr. Henning Scherf, im März 1998 den Bundespräsidenten auf einer Reise nach Namibia und Südafrika begleiten konnte, gründete sich im November 1999 der Verein "Partnerschaft Bremen-Durban" mit dem Ziel, die zivilgesellschaftlichen Kontakte zu stärken. 1999 nahm eine Delegation aus Durban erstmalig am Internationalen Workshop der Partnerstädte Bremens zur Agenda 21 teil. In der Folge entstanden zahlreiche Aktivitäten in den Bereichen Sport, Jugend, Kultur, Umwelt, Wirtschaft und Bildung. Formal unterschrieben und als Städtepartnerschaft gegründet wurde die Zusammenarbeit am 30. September 2011.

Städtepartner- schaft seit 2011

3.900.000 Einwohner

Amtssprache Englisch

Durban (zulu: eThekwini)

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Aktuelles und Highlights aus den letzten Jahren

2024: Delegation zur Nacht der Jugend 2024

Zur Nacht der Jugend am 6. November 2024 besuchte nicht nur wieder eine Jugendgruppe aus Durban ihre Partner von der Oberschule Kurt-Schumacher-Allee und begeisterte mit Tanz und Theater, sondern sie wurden auch begleitet von der zuständigen Abteilungsleiterin für Kultur sowie einer Stadträtin, die sich in Bremen mit den Kolleginnen zu Fragen der UNESCO City of Literature austauschten und Kulturzentren, Galerien und Museen besuchten, aus denen sie viele Eindrücke nach Durban mitnehmen konnten.

2024: Bremen und Durban – digitale Zwillinge

Bremen und Durban kooperieren im Bereich der digitalen Stadtplanung im Projekt „digitaler Zwilling“. Das Landesamt GeoInformation Bremen entwickelt bereits seit 2019 ein intelligentes und realitätsnahes digitales Abbild Bremens. Dieser kann etwa im Bereich der Bauplanung, im Katastrophenschutz oder als Solarkataster beim Ausbau erneuerbarer Energien genutzt werden. Durban stellt seine Expertise im Bereich der Aufarbeitung und Visualisierung öffentlicher Daten zur Verfügung.

Archiv

Einen Überblick über die darüber hinaus veröffentlichten Meldungen und Hinweise bekommen Sie hier. Bitte beachten Sie an dieser Stelle, dass es sich nur um einen Ausschnitt der Aktivitäten handeln kann. Das gesamte Engagement aus der Mitte der Gesellschaft in Bremen und Durban ist weder in Wort und Bild abbildbar. Das ist dem Senat der Freien Hansestadt Bremen bewusst, umso mehr gilt der Dank allen Aktiven im Sinne der Sache.

Delegationsreise nach Windhoek und Durban 2024

Delegation aus Bremen zu Gast in Durban 2024

Bremens Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte war vom 22. September bis 1. Oktober 2024 mit rund 25 Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Sport in den Partnerstädten Windhoek (Namibia) und Durban (Südafrika) unterwegs.

Nach den Tagen in Windhoek führte die offizielle Delegationsreise des Bremer Bürgermeisters die Teilnehmenden in die Partnerstadt Durban. Auf dem Programm standen der Besuch des BLG-Standortes, Gespräche zu Arbeitsmarkt und Innovation, Fachkräften und Ausbildung, ein Treffen mit Gewerkschaftsvertreter:innen sowie Aufenthalte im BAT Centre, im iSithumba Sportgarten und vieles mehr.

Schwerpunkte der Zusammenarbeit

Seit Begründung der Städtepartnerschaft im September 2011 haben sich zahlreiche Kooperationen weiterentwickelt, im Bereich des Sports, der Musik und der Bildenden Kunst, aber auch zwischen den Hochschulen und in der Verwaltung. Es wurde eine Klimapartnerschaft beschlossen, gefördert von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW), die mittlerweile das wichtigste Kooperationsfeld der Städtepartnerschaft ist und in deren Rahmen vielfältiger Austausch zu Themen wie Klimaanpassung, Umweltbildung oder nachhaltige Stadtentwicklung stattfindet. Beispielhaft stehen dafür die Renaturierung von Feuchtgebieten am uMhlangane Fluss in Durban sowie die Reduzierung des Energieverbrauchs und damit des CO²-Ausstoßes von zwei Kläranlagen in Bremen.
Als Highlight der Zusammenarbeit kann das Projekt "Ocean Champs" genannt werden. In diesem Projekt wurden jungen Menschen in Durban Kenntnisse in Meeres- und Küstenschutz, Klimawandel und Umweltbildung vermittelt und in ihnen ein Bewusstsein für die Bedeutung der Meere und Küsten als Lebensraum geweckt.
Wirtschaftliche Beziehungen bestehen u. a. durch Mercedes Benz mit einem Automobilwerk in East London. Zudem ist Südafrika für Containerschifffahrt und Obstimporte wichtiger Handelspartner. Die Bremer Lagerhaus Gesellschaft (BLG) betreibt in Durban einen Standort.
Durban verfügt über den größten Hafen Südafrikas, sowie Afrikas. Nahezu alle Firmen, die sich in den Bereichen Schiffwirtschaft, Transport und Logistik engagieren, sind mit Durban in Kontakt. Durban ist mit Abstand die wirtschaftlich dynamischste Region im Süden Afrikas.
Seit 2009 hat der Bremer Sportgarten eine Partnerschaft mit dem Isithumba Sportgarten, um Jugendlichen durch Sport Perspektiven zu bieten und den Austausch mit Bremen zu fördern. Dass Kultur ein ganz wesentlicher Bestandteil der Städtepartnerschaft zwischen Durban und Bremen ist, zeigt sich einerseits in der Mitgliedschaft beider Städte im UNESCO-Netzwerk der "Creative Cities of Literature" und wurde andererseits im BAT Centre deutlich. Das BAT Centre ist das Kulturzentrum in Durban, das Künstlerinnen und Künstlern sowie Kunsthandwerkerinnen und -handwerkern Raum für Ausstellungen, Workshops und Aufführungen bietet und seit 2003 der Austauschpartner für Kunst zwischen den Partnerstädten.

Lokale Gruppen und Initiativen

Partnerschaft Bremen-Durban e. V.

Seit 1999 ist das Ziel des Vereins die Partnerschaft der beiden Städte Durban (Südafrika) und Bremen (Deutschland) durch Begegnung und wechselseitigen Austausch zwischen Menschen, Institutionen und Einrichtungen in allen Bereichen der Gesellschaft zu fördern.

Sportgarten e. V.

Der Sportgarten e.V. Bremen fördert seit 1997 als gemeinnütziger Verein den Breitensport sowie die politische und soziale Bildung und Entwicklung von Kindern und jungen Erwachsenen.

BORDA e. V.

Die Bremen Overseas Research & Development Association (BORDA) wurde 1977 gegründet und ist weltweit tätig, u.a. auch in Durban im Bereich Abwasserentsorgung und Armutsbekämpfung.

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