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Partnerstadt Durban

Durban (zulu: e Thekwini, früher Port Natal)

Am 30.09.2011 wurde die Rahmenvereinbarung für eine Städtepartnerschaft mit der zweitgrößten Stadt Südafrikas (>3,3 Mio. Einwohner) in Bremen unterzeichnet.

Seit Ende der 90er Jahre bestehen Kontakte zwischen der Freien Hansestadt Bremen und Südafrika. Der Besuch von Bundespräsident Dr. Roman Herzog und Bürgermeister Dr. Henning Scherf im März 1998 in Namibia und Südafrika vertiefte diese Kontakte. 1999 nahm eine Delegation aus Durban erstmalig am Internationalen Workshop der Partnerstädte Bremens zur Agenda 21 teil.

Im November 1999 gründete sich der Verein Partnerschaft Bremen-Durban e.V. und die Bremerin Frau Lenz-Matthies ging als "Botschafterin" Bremens nach Durban, um sich in der kirchlichen Kooperation zu engagieren. Für die Kooperation in den Bereichen Sport, Jugend, Kultur, Umwelt, Wirtschaft und Bildung wurden engagierte Mitstreiter eingesetzt.

Wirtschaftliche Beziehungen bestehen u. a. durch die Firma Daimler-Chrysler, die ein Automobilwerk in East London betreiben. Zudem ist Südafrika für Containerschifffahrt und Obstimporte wichtiger Handelspartner. Die BLG ist ebenfalls in Südafrika aktiv, insbesondere im Rahmen der angestrebten Privatisierung der südafrikanischen Häfen.

Durban verfügt über den größten Hafen Südafrikas, sowie Afrikas. Nahezu alle Firmen, welche sich in den Bereichen Schiffwirtschaft, Transport und Logistik engagieren, sind mit Durban in Kontakt. Durban ist mit Abstand die wirtschaftlich dynamischste Region im Süden Afrikas.

Seit Begründung der Städtepartnerschaft im September 2011 haben sich zahlreiche Kooperationen weiterentwickelt im Bereich des Sports, der Musik und der Bildenden Kunst. Es wurde eine Klimapartnerschaft entwickelt, die mittlerweile das wichtigste Kooperationsfeld der Städtepartnerschaft ist.