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Rathaus und Roland in Bremen

Das Bremer Rathaus ist mehr als 600 Jahre alt.

Besonders am Rathaus ist, dass es noch fast so aussieht wie früher.
Es wurde zum Beispiel im Krieg nie zerstört.
Und wenn etwas repariert wurde, wurde darauf geachtet,
dass das Rathaus trotzdem so schön bleibt wie früher.

Das Rathaus von außen

Besonders am Rathaus ist auch, dass man dort auch noch dasselbe macht wie früher.
In der oberen Rathaushalle treffen sich wichtige Menschen. Zum Beispiel Politiker.
In der unteren Rathaushalle treffen sich die Bewohner und Besucher von Bremen.

Ein BIld vom Roland auf dem Bremer Marktplatz

Auch der Bremer Roland ist über 600 Jahre alt.
Der Bremer Roland ist über 5 Meter groß.
Es gibt auch in anderen Städten einen Roland.
Der Roland in Bremen ist aber einer der schönsten und ältesten.

Der Roland hat früher gezeigt, dass eine Stadt vom Kaiser gegründet wurde.
Und dass der Kaiser der Stadt Dinge erlaubt hat.
Zum Beispiel, dass eine Stadt einen eigenen Wochenmarkt machen darf.
Eine Stadt ist dann nicht abhängig von anderen Städten.
Darum ist der Roland als ein Zeichen für Freiheit gebaut worden.

Weil der Roland und das Rathaus ein Zeichen für die Freiheit von Bürgern sind,
stehen sie seit Juni 2004 auf einer besonderen Liste.
Die Liste heißt: Liste des Welterbes.

Auf dieser Liste stehen viele schöne und alte Gebäude und Denkmäler.
Diese Liste ist von der UNESCO.
UNESCO bedeutet: Organisation der Vereinten Nationen für
Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation.
In der UNESCO sind Menschen aus vielen verschiedenen Ländern.
Sie kümmern sich zum Beispiel darum, dass schöne alte Gebäude gut gepflegt werden.

Weil das Rathaus und der Roland auf der Liste stehen,
besuchen noch mehr Leute Bremen.

Wann wurde das Rathaus gebaut? Wie wurde das Rathaus gebaut?

Das Rathaus in Bremen wurde vor über 600 Jahren gebaut.
Die Politiker brauchten ein Haus, wo sie arbeiten konnten.
Und Sie brauchten einen schönen Ort,
wo Sie sich mit wichtigen Menschen treffen konnten.

Das Rathaus hatte zuerst nur zwei große Hallen.
Die Obere Halle und die Untere Halle.
Jede Halle war über 40 Meter lang und über 15 Meter breit.

Das Rathaus hatte große Fenster, die nach oben spitz waren.
Auf der Seite zum Marktplatz gab es einen Gang.
Von dort aus konnte man sich gut verteidigen, wenn jemand das Rathaus angegriffen hat.
Dieser Gang hieß Wehrgang.

Auf der Seite zum Markt gibt es Arkaden.
Das ist ein Gang mit Säulen und Bögen.

An den schmalen Seiten vom Rathaus sind große Türen.
Diese Seiten vom Rathaus sehen heute fast immer noch so aus wie früher.

Vor ungefähr 400 Jahren haben die Politiker in Bremen gesagt:
Unser Rathaus muss schöner werden.
Jeder Gast in Bremen soll sehen, wie gut es Bremen geht.
Darum hat Lüder von Bentheim das Rathaus umgebaut.
Die Fenster wurden breiter gemacht und eckig gemacht.
Ein Teil der Außenmauer wurde abgerissen. Dort wurden viele Fenster eingebaut.

Vor ungefähr 100 Jahren wurde das Rathaus dann noch einmal umgebaut.
Die Bremer Politiker brauchten mehr Platz zum Arbeiten.
Darum ist ein Haus an das Rathaus gebaut worden.
Gabriel von Seidel hat dieses Haus gebaut.
Dabei hat er es gut geschafft,
dass das alte und das neue Haus gut zusammen passen.

Der Ratskeller

Im Rathaus gibt es den Ratskeller.
Dort kann man essen und trinken.
Das besondere ist: Man kann hier seit über 600 Jahren Wein trinken.
Es gibt dort über 600 verschiedene Weine.

Der Ratskeller ist sehr gemütlich.
Es gibt zum Beispiel große, sehr schöne Weinfässer.
Diese Weinfässer sind sehr alt.

Der Senat und die Senatskanzlei

Der Senat

In Bremen gibt es einen Senat.
Das ist die Regierung von Bremen.
Im Senat arbeiten Politiker.
In Bremen heißen diese Politiker Senatoren.
Die Senatoren entscheiden wichtige Dinge für Bremen.

Der Chef des Senats heißt in Bremen: Präsident des Senats.
Er ist der Bürgermeister von Bremen.

Wenn Sie mehr über den Bürgermeister wissen wollen, klicken Sie hier.

Die Senatskanzlei

Im Rathaus ist die Senatskanzlei
In der Senatskanzlei arbeiten ungefähr 90 Menschen.
Sie arbeiten für den Bürgermeister und die Senatoren.
Zum Beispiel beraten sie die Senatoren.
So können die Senatoren dann Dinge besser entscheiden.

Die Senatskanzlei hat einen Chef.
Er passt auf, dass alle ihre Arbeit gut machen.

Er muss zum Beispiel entscheiden, was wichtig ist.
Oder wer welche Arbeit macht.

Seit September 2011 ist Dr. Olaf Joachim Chef der Senatskanzlei.

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