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„Die Klage Bremens“

Das eindrucksvolle Bild "Die Klage Bremens", gemalt von Franz Radziwill (1895-1983) erinnert an das im Krieg zerstörte Bremen und will zugleich Mahnung an die Nachwelt sein. Bremen war nach dem 2. Weltkrieg zu 60 Prozent zerstört.

"Die Klage Bremens" wurde vom damaligen Bremer Bürgermeister Hans Koschnick für das Rathaus angekauft. Es zeigt das im Krieg zerstörte Bremen und will zugleich Mahnung an die Nachwelt sein. Bremen war nach dem Zweiten Weltkrieg zu 60 Prozent zerstört. In der Presseerklärung anlässlich der Enthüllung des Bildes im Rathaus war zu lesen:
"In dem Bunker, der rechts auf dem Bild zu sehen ist, habe ich den großen Luftangriff auf Bremen zusammen mit meiner Mutter überlebt", erklärte Franz Radziwill. Natürlich stört das Werk die klassizistische Harmonie der Senatsetage des Neuen Rathauses. Aber das soll es auch. "Es soll alle, die im Rathaus arbeiten und die das Rathaus besuchen, daran erinnern, wohin Krieg und Gewaltherrschaft führen", sagte Bürgermeister Hans Koschnick anlässlich der Hängung des Bildes im Rathaus im Jahr 1978.

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