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Bürgermeister Böhrnsen begrüßt Bundespräsident Köhler als Ehrengast der Schaffermahlzeit

„Ich bin sehr gerne nach Bremen gekommen und freue mich, Gast der Schaffermahlzeit zu sein“, sagte Bundespräsident Horst Köhler heute (13.2.2009) auf Fragen der Journalisten. Gerade in Zeiten der Krise sei dieses besondere gesellschaftliche Ereignis für ihn das richtigte Zeichen. Denn die Schaffermahlzeit und damit verbunden die Spendensammlung sei ein starkes Vorbild solidarischen Handelns, das die Gesellschaft mehr denn je brauche. Außerdem wisse man in Bremen als Hafenstandort – wie in den deutschen Seehäfen überhaupt - wie sehr Deutschland vom internationalen Warenaustausch profitiere. Das wolle er mit seinem Besuch anlässlich der Schaffermahlzeit gerne betonen. Man brauche jetzt ein klares Signal für freien Handel und internationalen Warenaustausch. So komme man am ehesten aus der Krise.

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Bürgermeister Böhrnsen begrüßt Bundespräsident Horst Köhler

Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen hatte den Ehrengast der Schaffermahlzeit zuvor am Portal des Rathauses in Empfang genommen. „Ich freue mich, Sie zu diesem besonderen Ereignis in unserer Hansestadt begrüßen zu können“, sagte Bürgermeister Böhrnsen. Die Schaffermahlzeit sei eine der bedeutensten Veranstaltungen in Bremen. Immerhin blicke man auf eine Jahrhunderte lange Tradtion zurück – das sei einmalig auf der Welt. „Außerdem bietet die Schaffermahlzeit immer wieder die gute Gelegenheit, weit über Bremens Grenzen hinweg auf die Vielfalt und Leistungsfähigkeit des Zwei-Städte-Staats aufmerksam zu machen.“

Anschließend trug sich Bundespräsident Horst Köhler in das Goldene Buch der Stadt ein. Bürgermeister Jens Böhrnsen führte danach mit ihm und den Gästen Jean-Jacque Dordaine, Chef der Europäischen Weltraumagentur ESA, und Thomas Reiter, Leiter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), ein Gespräch in seinem Amtszimmer.

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Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Bremen

Rund 300 Herren in Frack und Uniform – Kaufleute, Kapitäne und Gäste aus aller Welt - nehmen an dem fünfstündigen Festessen teil, das traditionell mit dem Ruf „Schaffen, schaffen, unnen un boven – unnen un boven schaffen!“des Verwaltenden Vorstehers von Haus Seefahrt beginnt. In der glanzvoll geschmückten Oberen Rathaushalle wird seit den 1950er Jahren die Schaffermahlzeit ausgerichtet.

Foto: Jana Hobbie, Senatspressestelle

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