Sie sind hier:

Preiswürdiges Engagement

Bremer Solidaritätspreis für Demokratie und Menschenrechte

Das Bild zeigt die an die Preisträger überreichte Skulptur des Bildhauers Bernd Altenstein. | © BBEE
Bremer Solidaritätspreis: eine Skulptur des Bildhauers Bernd Altenstein | © BBEE

Der Bremer Solidaritätspreis wird seit dem Jahr 1988 alle zwei Jahre vom Senat der Freien Hansestadt Bremen verliehen.

Er besteht aus einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro und einer Skulptur des Bremer Künstlers Bernd Altenstein, die das Motiv der "Bremer Stadtmusikanten" als Symbol für die Stärke solidarischen Handelns aufgreift.

Preis als Ermutigung

Der Preis soll eine Ermutigung für Einzelpersonen und Gruppen sein, die sich in besonderer Weise für die Überwindung von Ungerechtigkeit im Nord-Süd-Verhältnis und die Folgen von Kolonialismus und Rassismus sowie für Demokratie und Menschenrechte einsetzen.

Erste Preisträger waren der südafrikanische Freiheitskämpfer Nelson Mandela und seine Frau Winnie Mandela.

Bei der Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger wird der Bremer Senat von einem unabhängigen Kuratorium unterstützt, in dem Mitglieder unterschiedlicher Einrichtungen vertreten sind, die Bezug zu entwicklungspolitischer Arbeit haben, oder sich als Personen des öffentlichen Lebens hierfür einsetzen.

Ausschreibung zum 17. Bremer Solidaritätspreis

Das Recht für Frauen und Mädchen auf ein Leben frei von Gewalt ist ein elementar wichtiges Menschenrecht. Die Realität sieht allerdings anders aus. Gewalt an Frauen und Mädchen ist ein weltweites Problem. Es besteht über geographische und kulturelle Grenzen hinaus und betrifft uns genauso hier in Bremen, in Europa wie auch in Ländern des globalen Südens.

Mit dem 17. Bremer Solidaritätspreis sollen daher zivilgesellschaftliche Initiativen, Dachverbände oder einzelne Personen aus Ländern des globalen Südens ausgezeichnet werden, die sich in ihrem lokalen oder nationalen Umfeld gegen Gewalt an Frauen und Mädchen einsetzen.

Der Bremer Solidaritätspreis wird alle zwei Jahre vom Senat der Freien Hansestadt Bremen verliehen. Er ist mit 10.000 Euro dotiert und soll Personen und Initiativen ermutigen und würdigen, die sich für Menschenrechte und Demokratie sowie gegen die Folgen von Kolonialismus und Rassismus einsetzen.
Die Ausschreibung des 17. Bremer Solidaritätspreises zum Download (pdf, 79.3 KB).