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Preiswürdiges Engagement

Bremer Solidaritätspreis für Demokratie und Menschenrechte

Das Bild zeigt die an die Preisträger überreichte Skulptur des Bildhauers Bernd Altenstein. | © BBEE
Bremer Solidaritätspreis: eine Skulptur des Bildhauers Bernd Altenstein | © BBEE

Der Bremer Solidaritätspreis wird seit dem Jahr 1988 alle zwei Jahre vom Senat der Freien Hansestadt Bremen verliehen.

Er besteht aus einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro und einer Skulptur des Bremer Künstlers Bernd Altenstein, die das Motiv der "Bremer Stadtmusikanten" als Symbol für die Stärke solidarischen Handelns aufgreift.

Preis als Ermutigung

Der Preis soll eine Ermutigung für Einzelpersonen und Gruppen sein, die sich in besonderer Weise für die Überwindung von Ungerechtigkeit im Nord-Süd-Verhältnis und die Folgen von Kolonialismus und Rassismus sowie für Demokratie und Menschenrechte einsetzen.

Erste Preisträger waren der südafrikanische Freiheitskämpfer Nelson Mandela und seine Frau Winnie Mandela.

Bei der Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger wird der Bremer Senat von einem unabhängigen Kuratorium (pdf, 205.2 KB) unterstützt, in dem Mitglieder unterschiedlicher Einrichtungen vertreten sind, die Bezug zu entwicklungspolitischer Arbeit haben, oder sich als Personen des öffentlichen Lebens hierfür einsetzen.

18. Bremer Solidaritätspreis– Ausschreibungsfrist verlängert!

Der 18. Bremer Solidaritätspreis wurde zum Thema „Globale Klimagerechtigkeit“ ausgeschrieben. Die Frist für die Einreichung von Vorschlägen für mögliche Preisträgerinnen und Preisträger wurde nun bis zum 31. August 2022 verlängert.

Globale Klimagerechtigkeit im Kampf gegen den Klimawandel ist eine der zentralen ethisch-politischen Herausforderungen der Menschheit. Der Verlust von Biodiversität und fruchtbarem Land, Wüstenbildung und Überschwemmungen sind mittlerweile überall zu spüren. Sie führen in vielen Ländern zu Ressourcenkonflikten und zum Verlust der Lebensgrundlagen und sind somit eine Ursache für Flucht und Migration. Der Klimawandel kann nur gestoppt werden, wenn die Industrienationen als Hauptverursacher des Klimawandels in gemeinsamer Verantwortung zu einer umfassenden ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Transformation bereit sind. Klimagerechtigkeit spielt dabei eine zentrale Rolle.

Der Senat der Freien Hansestadt Bremen will mit diesem Preis daher zivilgesellschaftliches Engagement würdigen, das zum Erreichen globaler Klimagerechtigkeit beiträgt.

Gesucht werden Akteurinnen und Akteure aus dem Globalen Süden, die sich für eine globale Klimagerechtigkeit einsetzen, sich um die Vermittlung dieser komplexen Sachverhalte bemühen und durch Information und Verhandlung einen gesellschaftlichen Konsens unterstützen sowie den Brückenschlag zu einer gemeinsamen, global nachhaltigen Lösung suchen.

Begründete Vorschläge für mögliche Preisträgerinnen und Preisträger können noch bis zum 31. August 2022 an folgende Anschrift gesendet werden:
Geschäftsführung des Kuratoriums zum Bremer Solidaritätspreis
c/o Senatskanzlei der Freien Hansestadt Bremen
Frau Dr. Annette Lang
Am Markt 21
28195 Bremen
E-Mail: Annette.Lang@sk.bremen.de

Den vollständigen Text der Ausschreibung finden Sie hier: Ausschreibung 18. Bremer Solidaritätspreis (pdf, 304.3 KB)