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„Werden Sie Pate für einen Stuhl im Rathaus“

Foto vom neuen Rathausstuhl, © Michael Schnelle, LIS Bremen

Neue Stühle braucht das Rathaus, das Weltkulturerbe an der „guten Stube“ Bremens, dem Marktplatz. Unterstützung bei der Anschaffung erhofft sich Bürgermeister Jens Böhrnsen von den Bremerinnen und Bremern und den Firmen der Stadt – in der großen Tradition bremischen Mäzenatentums und Sponsorings: „Deshalb bitte ich darum: Werden Sie Stuhl-Pate im Rathaus. Ihren Namen werden wir auf einem Messingschild verewigen und am Stuhl anbringen.“
Weitere Informationen finden Sie hier…

Rathaus-Film

Bürgermeister Jens Böhrnsen führt durch das Bremer Rathaus.

 

Alternativ bieten wir Ihnen noch die Möglichkeit an, sich den Rathaus-Film (wmv, 30 MB) über den Windows-Mediaplayer anzuschauen

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Aktuelle Termine



Zweite öffentliche Beirätekonferenz im Rathaus

Am kommenden Montag, dem 30. Januar findet die 2. Öffentliche Beirätekonferenz im Bremer Rathaus statt. Das Gremium hatte sich am 3. November 2011 konstituiert. Aufgabe der Beirätekonferenz ist es, die Interessen aller Beiräte im Stadtgebiet Bremens zu koordinieren. Auf der Tagesordnung steht u.a. das Konzept zur „Integration in Stadtteilen Bremens“ das Prof. Dr. Eva Quante-Brandt, Staatsrätin für Bundes- und Europa- Angelegenheiten und Integration, erläutern wird. Des weiteren geht es um die Beteiligung der Beiräte bei der Erarbeitung des Verkehrsentwicklungsplans. Ein weiterer Tagesordnungspunkt dreht sich um die Einhaltung von Mindestlöhnen bei der Globalmittelvergabe. Beraten will das Gremium auch darüber, wie der Bürgerschaftsbeschlusses zu Hundeauslaufflächen in den Stadtteilen umgesetzt werden soll.
Die Beirätekonferenz ist öffentlich und findet um 17 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses statt.

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Feierliche Verleihung des 58. Bremer Literaturpreises im Bremer Rathaus

Marlene Streeruwitz und Joachim Meyerhoff ausgezeichnet

Der Bremer Literaturpreis 2012 wurde am heutigen Donnerstag (26. Januar 2012) im Rahmen eines Festaktes in der Oberen Rathaushalle an Marlene Streeruwitz verliehen. Die Autorin erhält die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung für ihr 2011 im S. Fischer Verlag erschienenes Buch „Die Schmerzmacherin“.
Es sei „nicht daran zu rütteln, dass Marlene Streeruwitz’ Prosa in erster Linie ein Schmerzmittel ist – ein Mittel nicht gegen, sondern für den Schmerz. In diesem schönen Schmerz zu schwelgen ist das paradoxe Glück der Leserin.“ beschrieb Dr. Daniela Strigl, Mitglied der Jury des Bremer Literaturpreises, in ihrer Laudatio das preisgekrönte Werk.

Bildtermin in der Oberen Rathaushalle: (von rechts) Marlene Streeruwitz, Michael Sieber, Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz und Joachim Meyerhoff
Bildtermin in der Oberen Rathaushalle: (von rechts) Marlene Streeruwitz, Michael Sieber, Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz und Joachim Meyerhoff

Joachim Meyerhoff erhielt für seinen im vergangenen Jahr bei Kiepenheuer & Witsch veröffentlichten Roman „Alle Toten fliegen hoch. Amerika“ den mit 6.000 Euro dotierten und von der ÖVB – Öffentliche Versicherung Bremen - finanzierten Förderpreis. „Joachim Meyerhoff, der als Schauspieler ein Experte für Präsenz ist, hat sein Schreiben dieser Aufgabe gewidmet: der Vergegenwärtigung, der Rettung der Erinnerung in der Schrift. Schön, dass Meyerhoff nur den Förderpreis bekommt. Das bedeutet, dass wir das Beste noch vor uns haben (...)“ waren die treffenden Worte des Jurymitgliedes Richard Kämmerlings in seiner Laudatio auf den Förderpreisträger.

Kultur-Staatsrätin Carmen Emigholz gratulierte den beiden Preisträgern im Namen des Senats sehr herzlich: „Ausgezeichnete Literatur sollte uns beim Lesen etwas abverlangen, denn sie weiß mehr, kann mehr und fordert auch mehr. So verstehe ich die beiden heute geehrten Werke: Als Literatur, die keine leichtfert igen Antworten vorgibt, sondern bei der die Frage der Schlüssel zur Erkenntnis ist.“

Die Preise überreichte der Vorsitzende der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung, Staatssekretär a.D. Michael Sieber.

Marlene Streeruwitz erhielt für ihre Werke bereits zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt den Droste-Preis und den Peter-Rosegger-Literaturpreis. Sie arbeitete auch als Regisseurin sowie Autorin von Theaterstücken und Hörspielen. Marlene Streeruwitz lebt in Berlin, Wien, London und New York.

Der in Schleswig aufgewachsene Joachim Meyerhoff, Jahrgang 1967, hatte als Schauspieler Engagements an mehreren deutschen Bühnen – u.a. am Maxim Gorki Theater in Berlin und dem Deutschen Schauspielhaus in Hamburg - und ist seit 2005 Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. „Alle Toten fliegen hoch. Amerika“ ist sein erster Roman.

Foto: Victor Ströver

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Bürgermeister Jens Böhrnsen ruft zu Spenden anlässlich des Welt-Lepra-Tages auf

Über Jahrtausende galt sie als Geißel der Menschheit: Lepra war und ist eine schreckliche Krankheit. Doch anders als in früheren Zeiten ist Lepra inzwischen heilbar. Vor 30 Jahren hatte eine Expertengruppe der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine neue Therapie zur Behandlung empfohlen, die den bakteriellen Erreger der Lepra im Körper erstmals restlos abtöten konnte. Seither konnten mehr als 15 Millionen Menschen schon geheilt werden.

Doch noch immer erkranken weltweit jedes Jahr mehr als 200.000 Menschen neu an Lepra, etwa vier Millionen müssen nach der medizinischen Hilfe mit Behinderungen leben. Betroffen sind vor allem arme Länder ohne ein funktionierendes Sozial-oder Gesundheitssystem, das für die erkrankten Menschen sorgen könnte. „Diese Menschen brauchen dringend unsere Hilfe“, so Bürgermeister Jens Böhrnsen. „Ich bitte deshalb anlässlich des Welt-Lepra-Tages am 29. Januar alle Bremerinnen und Bremer, die großartige und unverzichtbare Arbeit der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) mit einer Spende zu unterstützen. So können Sie mithelfen, dass möglichst vielen von der Krankheit betroffene Menschen ein Schicksal als Behinderte oder Ausgestoßene erspart bleibt!“

Seit über 50 Jahren setzt sich die Deutsche Lepra- und Tuberkulosenhilfe für Menschen mit Lepra ein. Sie stellt u.a. sicher, dass erkrankte Menschen Zugang zu Diagnose und Therapie bekommen und unterstützt sie dabei, für sich und ihre Familien zu sorgen. Sie fördert zudem die Aus- und Weiterbildung medizinischen Personals, damit die Krankheit so früh wie möglich erkannt wird.

Die Arbeit der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe wird vor allem durch Spenden finanziert. Für alle, die diese Arbeit unterstützen möchten, hier das Spendenkonto:

DAHW-Spendenkonto 9696
Sparkasse Mainfranken
BLZ 790 500 00

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Freundes- und Förderkreises der "Haifa Foundation" tagte im Bremer Rathaus

Heute (25.1.2012) ist im Bremer Rathaus der Freundes- und Förderkreises der "Haifa Foundation" zu seiner Generalversammlung zusammen gekommen. Mit dabei war Yona Yahav, Oberbürgermeister von Bremens Partnerstadt Haifa, der am heutigen Abend auch an der Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus teilnehmen wird. Zu dem Treffen des Freundeskreises im Senatssaal waren die Vertreterinnen und Vertreter der anderen Partnerstädte Haifas, nämlich Erfurt, Düsseldorf, Mainz und Mannheim angereist, unter ihnen auch die Bürgermeisterin von Erfurt, Tamara Thierbach. Während der Versammlung wurde Prof. Gert Weisskirchen zum Vorsitzenden gewählt, er löst Prof. Dr. Reinhard Hoffmann in dessen Amt ab.
Die 1983 gegründete "Haifa-Foundation" ist vor dem Hintergrund der besonderen Bedingungen der Stadt Haifa zu sehen: Die Stadt zeichnet eine in Israel einmalige Bevölkerungsstruktur aus. Seit jeher leben Araber, Christen und Juden auf engem Raum in gemischten Wohnvierteln friedlich zusammen. Eines der wichtigsten Ziele der "Haifa Foundation" ist es, diese gewachsene Koexistenz weiterzuentwickeln – hin zu verantwortlicher Gemeinsamkeit und echtem Verständnis füreinander. Unterstützt wird die "Haifa-Foundation" von einem Freundes- und Förderkreis, der aus einer Initiative der fünf Partnerstädte von Haifa entstand.

Der Freundes- und Förderkreises der

Der Freundes- und Förderkreises der "Haifa Foundation" im Rathaus, unter ihnen Yona Yahav, Oberbürgermeister von Haifa (Mitte),Tamara Thierbach, Bürgermeisterin von Erfurt (links daneben), Hermann Kuhn (Deutsch-Israelische Gesellschaft),der neue Vorsitzende Prof. Gert Weisskirchen (3. von rechts hinten),Prof. Dr. Reinhard Hoffmann (vierter v. rechts) sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter aus Düsseldorf, Mannheim und Mainz.

Foto: Senatspressestelle

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Bürgermeister Böhrnsen zum Tod von Roswitha Ditzen-Blanke

Mit großer Betroffenheit hat Bürgermeister Jens Böhrnsen zum Tod von Roswitha Ditzen-Blanke kondoliert. „Ich bin Frau Ditzen-Blanke vielfach begegnet. Sie war eine engagierte Streiterin für die Belange Bremerhavens, insbesondere der Wirtschaft der Seestadt, in der sie als geschäftsführende Gesellschafterin der Ditzen-Gruppe sowie Herausgeberin und Verlegerin der Nordsee-Zeitung Bremerhaven eine bedeutende Rolle spielte. Besonders ihre Tätigkeit als Vizepräsidentin der IHK Bremerhaven hat uns mehrfach zusammengeführt etwa in den Gremien der Metropolregion. Dass die Metropolregion Bremen/Oldenburg im Nordwesten eine ganz besondere Bedeutung durch das enge Zusammenwirken von Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand gewonnen hat, darf auch als ein Verdienst von Roswitha Ditzen-Blanke eingeschätzt werden.
Der Tod von Roswitha Ditzen-Blanke ist ein schwerer Schicksalsschlag besonders für die Familie, der ich im Namen der Freien Hansestadt Bremen meine tiefe Anteilnahme ausdrücke.“

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Das Bremer Rathaus international: Senat bat zum Neujahrsempfang

„Die Obere Rathaushalle ist einer der symbolischen Orte, der einen weiten Bogen über die Zeiten und Länder schlägt.“ Im Sinne dieses Zitats von Doyen Hans-Christoph Enge, Honorarkonsul des Vereinigten Königreiches Großbritannien und Nordirlands, fand heute (17.1.2012) der traditionelle Neujahrsempfang des Bremer Senats statt. Auf Einladung von Bürgermeister Jens Böhrnsen waren Vertreterinnen und Vertreter aus den verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen wie zum Beispiel Politik, Wirtschaft und Kultur, aber auch die Mitglieder des Konsular Korps ins Rathaus gekommen. Für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgt das Bläserensemble der Bremer Philharmoniker.

Bürgermeister Jens Böhrnsen bei seiner Rede anlässlich des Neujahrsempfanges in der Oberen Rathaushalle
Bürgermeister Jens Böhrnsen bei seiner Rede anlässlich des Neujahrsempfanges in der Oberen Rathaushalle

„Die Stärkung der Wirtschaft – das bleibt auch 2012 zentrales Ziel bremischer Regierungspolitik. Die Daten aus der bremischen Wirtschaft stimmen dabei zuversichtlich.“ Mit dieser Ankündigung eröffnete Bürgermeister Jens Böhrnsen das politische neue Jahr. Die Zukunft des Euro sowie die Finanz- und Schuldenkrise in Europa werde auch 2012 im Fokus der Menschen stehen. Für das exportorientierte Bremen könne aber nur eines gelten: Bremen brauche Europa, denn ein großer Teil des Wohlstandes gründe sich auf dem entwickelten Handel mit den europäischen Nachbarn, so Böhrnsen. Bremen müsse nicht nur wegen der vielen Handelsunternehmen und seiner Häfen großes Interesse daran haben, dass „die historisch einmalige Europäische Union aus ihrer gegenwärtigen Krise gestärkt hervorgehe“.

Als einen weiteren Wunsch an das neue Jahr formulierte er die Garantie eines jeden auf einen Arbeitsplatz mit gerechter Bezahlung. Gleichzeitig plädierte er für Fairness auf dem Arbeitsmarkt. „Es darf nicht sein, dass Menschen, die hart arbeiten, nicht von ihrem Gehalt leben können, dass viele Menschen trotz gleicher Arbeit ungleich bezahlt werden“, so Böhrnsen. Im Jahre 2012 stehe der soziale Zusammenhalt der Gesellschaft ganz oben auf der Tagesordnung. Die soziale Herkunft dürfe den Bildungserfolg nicht bestimmen, unterstrich der Bürgermeister. Bildung sei auch das zentrale Thema für eine gelingende Integration. Böhrnsen: „Wir wollen die Gesellschaft der Vielfalt aktiv gestalten, mit Respekt und Anerkennung, mit sachlicher Diskussion und der Lösung von Konflikten, mit Regeln und Partnerschaft auf Augenhöhe“.

Doyen Hans-Christoph Enge würdigte in seiner Gastrede die Internationalität Bremens, die bis in die Hansezeit zurückreiche. Der Hansebund im Mittelalter sei einer der Ursprünge der Globalisierung im Sinne eines wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Zusammenschlusses über nationale Grenzen hinweg, gewesen.
Beide Redner waren sich darin einig, dass Internationalität nicht auf die Wirtschaft allein beschränkt werden kann. Die Internationalität einer Stadt werde durch viele Faktoren wie Kultur, Politik, Offenheit und Toleranz gegenüber Fremden bestimmt. Jugendaustausch und Städtepartnerschaften seien nur zwei Möglichkeiten von vielen, wie eine Prägung von Internationalität durch Erfahrung gefördert werden könne. Fremdenfeindlichkeit und Dünkel könnten dann nicht entstehen, wenn man selber als „Fremder“ in einer anderen Kultur freundschaftlich aufgenommen werde.

Wichtig für Bremen seien vor allem auch die vielen ausländischen Studierenden an Universität, Hochschulen und Jacobs University sowie anderer Einrichtungen“, betonte Enge. Die Absolventinnen und Absolventen der verschiedenen Studiengänge in Bremen seien die Botschafterinnen und Botschafter für Bremen, die ihre positiven Erfahrungen an eine „weltoffene und leistungsfähige Stadt“ in die Welt hin austragen würden. „Die Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Bremen und Bremerhaven haben maßgeblich zur positiven wirtschaftlichen Entwicklung und zum positiven Imagewechsel unserer Städte beigetragen“, fügte Bürgermeister Böhrnsen hinzu.


Fotos: Senatspressestelle

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Gemeinsame Interessen, gemeinsames Vorgehen

Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer bei Bürgermeister Böhrnsen

Das Saarland und die Freie Hansestadt Bremen werden sich beim weiteren Vorgehen in den Themen Stabilitätsrat/Konsolidierungskurs abstimmen. Das betonten Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer und Bürgermeister Jens Böhrnsen, die sich heute (13.01.2012) zu einem Gespräch im Bremer Rathaus getroffen haben. „Wir sind uns im Ziel der Konsolidierung des Haushalts über die Parteigrenzen hinweg einig. Dazu gehört auch, dass die Länder eine verlässliche Einnahmebasis haben, die nicht durch zusätzliche kostenträchtige Aufgaben oder Einnahmeausfälle durch Bundesgesetze belastet werden darf“, sagte Jens Böhrnsen.


Das Saarland und Bremen erhalten über einen Zeitraum von neun Jahren Konsolidierungshilfen, um das Ziel der Schuldenbremse im Jahr 2020 erreichen zu können. Über den Weg dahin wacht der so genannte Stabilisierungsrat, der im Dezember 2012 erste Beschlüsse gefasst hat. Die Konsolidierungsbemühungen Bremens werden darin grundsätzlich anerkannt, die Maßnahmen Bremens müssen aber noch konkretisiert werden, was wegen des ausstehenden Haushaltes bis dahin nicht möglich war. Jens Böhrnsen: „Ich bin mir mit Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer einig, dass wir trotz der sehr engen Haushaltslage in beiden Ländern weiterhin politische Schwerpunkte setzen wollen. Deshalb ist die Sicherung der verabredeten Einnahmebasis durch den Länderfinanzausgleich bis 2019 unabdingbar. Auch darin stimmen wir deshalb überein: die Bemühungen, zuletzt aus Bayern, den Finanzausgleich jetzt zu verändern, werden strikt abgelehnt.“

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Böhrnsen begrüßt OVG-Urteil

Bürgermeister Jens Böhrnsen hat den Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Bremen begrüßt, mit dem die Beschwerde einer Mitbewerberin gegen das Auswahlverfahren für die Stelle der Ortsamtsleitung in Burglesum zurückgewiesen wurde. Jens Böhrnsen: „Das eindeutige Beiratsvotum war am Ende ausschlaggebend. Damit hat das Oberverwaltungsgericht zum wiederholten Mal den entscheidenden Punkt unserer Gesetzesbestimmung bestätigt, wonach das Vertrauen des Beirates unabdingbar ist, um die Funktion der Ortsamtsleitung wahrzunehmen.“ Böhrnsen hofft, dass „mit dieser Entscheidung nun endgültig die lange Vakanz im Ortsamt beendet werden kann“.

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Open Döör - Bremer Geschäftsleute unterstützen Kinder

Unter dem Motto "Open Döör" hat der Kinderschutzbund Bremen heute(12.01.2012) gemeinsam mit dem Bremer Familienmagazin kinderzeitung und Bürgermeister Jens Böhrnsen ein Zivilcourage-Projekt für Kinder ins Leben gerufen. "Mit dem Projekt haben wir das Ziel, Kindern, die sich in einer Situation befinden, in der sie Hilfe benötigen, durch ein auffallendes Logo zu signalisieren: Komm rein – wir helfen dir weiter!", sagen Christian Humm (kinderzeitung) und Andreas Bröcher (Kinderschutzbund Bremen), die beiden Initiatoren. Die ersten Geschäfte, an deren Schaufenstern seit heute das Logo zu sehen ist, sind die Bäckerei Effenberger und ART’N Card an der Straße Vor dem Steintor im Viertel.

Die beiden Bremer Geschäftsleute hatten sich bereit erklärt, die Türen ihrer Läden mit dem Logo von „Open Döör“ zu kennzeichnen und damit ein Signal für ihr Engagement in der Gesellschaft zu geben. Mit den ersten Aufklebern, die heute durch Bürgermeister Jens Böhrnsen un d Kinder der Schule an der Smidtstraße platziert wurden, startet das Projekt offiziell.

Jens Böhrnsen: "Das ist ein gutes Zeichen – im doppelten Sinn -, das hier gegeben wird. Es signalisiert unseren Kindern, wie wir als Gesellschaft miteinander umgehen wollen, dass wir helfen und füreinander da sind. Ich begrüße solche Initiative und danke den Beteiligten, besonders den Inhaberinnen und Inhaber der Geschäfte, die sich für diesen Gedanken offen zeigen."

Bürgermeister Böhrnsen (li.), Andreas Bröcher vom Deutschen Kinderschutzbund (Mitte) und Christian Humm, Familienmagazin kinderzeitung (re.) im Gespräch mit den Kindern der 2a der Schule an der Smidtstraße.
Bürgermeister Böhrnsen (li.), Andreas Bröcher vom Deutschen Kinderschutzbund (Mitte) und Christian Humm, Familienmagazin kinderzeitung (re.) im Gespräch mit den Kindern der 2a der Schule an der Smidtstraße.

Oft seien es keine dramatischen Bedrohungen, die ein Kind verunsichern, wenn es ohne Aufsichtsperson unterwegs ist. Das könne ein großer Hund sein, der scheinbar bedrohlich mitten auf dem Fußweg sitzt oder ein vergessener Haustürschlüssel oder ein plötzlicher Wolkenbruch. Genau dann ist es sehr hilfreich, wenn man auf die Unterstützung durch Erwachsene zählen kann. Manchmal reicht es schon, zu warten bis der Regen aufgehört hat. In anderen Fällen ist es nötig, dass die Eltern angerufen werden.

Die Initiatoren von kinderzeitung und Kinderschutzbund werden in nächster Zeit weitere Geschäftsleute, Eltern und Schulen bewegen, am Projekt teilzunehmen und damit in Bremen ein Zeichen für die Unterstützung von Kindern setzen.


Neben den ersten Geschäften unterstützen das Projekt Open Döör Studierende der Hochschule für Künste durch die Gestaltung des Logos und Konzeption eines Flyers, Dr. Reinhard Goltz vom INS (Institut für niederdeutsche Sprache) in der Namensfindung und die Sparkasse Bremen durch eine finanzielle Förderung im Rahmen ihres Programms "Bremen macht Helden".

www.kinderzeitung.de Externes Angebot
www.dksb-bremen.de Externes Angebot

Foto: Senatspressestelle
Bild Logo: Hochschule für Künste

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Sternsinger klopften an und pochten auf Rechte

Bürgermeister Böhrnsen empfängt Kinder zum Dreikönigssingen

Mit dem Lied „Für die Kinder dieser Erde“ verabschiedeten sich heute (6. Januar) rund 150 Kinder von Bürgermeister Jens Böhrnsen. Dieser hatte die prächtig gewandeten kleinen und großen Königinnen und Könige zuvor in der Oberen Rathaushalle zum traditionellen Dreikönigstag begrüßt und auch Hartgeld in Höhe von rund 200 Euro in ihre Sammelbüchsen getan. „Bremen hat zwar nicht viel Geld, aber was wir haben, wollen wir besonders auch für unsere Kinder geben“, sagte er dabei.

Im Gegenzug überbringen die Kinder ihre Segenswünsche“, antwortete Christine Geithe, Jugendreferentin im katholischen Gemeindeverband Bremen. Und so steht seit heute der markante Spruch „20*C+M+B*12“ (Christus Mansionem Benedicat – Christus segne dieses Haus) in Kreide geschrieben wieder an der Eingangstür des Bremer Rathauses.

Jens Böhrnsen
Jens Böhrnsen "bestückt" die Spendenbüchsen der Sternsinger

„Klopft an Türen, pocht auf Rechte“, so lautet das diesjährige Motto zum Dreikönigssingen. Um Kinderrechte in der ganzen Welt geht es bei der 54. Aktion des Kindermissionswerkes „Die Sternsinger“ und Nicaragua wurde als Partnerland für die Aktion 2012 gewählt. Armut, Gewalt oder fehlende Gesundheitsversorgung seien, so Geithe, ein Verstoß gegen die Rechte von Kindern. Dagegen gelte es etwas zu tun.

Bürgermeister Böhrnsen lobte den Einsatz der Kinder: „Es ist sehr schön, wenn Ihr nicht nur sagt, ‚schön, dass es uns gut geht‘, sondern dass ihr auch wollt, dass es anderen Kindern besser geht als jetzt.“ Dies gelte für viele Kinder in anderen Ländern, aber auch in Deutschland und in Bremen brauchen Kinder Hilfe und Unterstützung. „Deshalb“, so Böhrnsen, „wollen wir noch mehr auf euch hören.“

Foto: Senatspressestelle

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Bürgermeister Böhrnsen: „Hort bleibt, wenn schulisches Ganztags-Angebot fehlt“

Nicht nur ein „Glückscent“, sondern auch eine klare Aussage von Bürgermeister Jens Böhrnsen hoben die Stimmung beim heutigen Besuch in den neuen Horträumen des Kinder- und Familienzentrums Haferkamp im Gebäude der Grundschule Melanchthonstraße in Walle. „Wenn es kein entsprechendes schulisches Angebot gibt, dann werden auf den jeweiligen Standort bezogen bestehende Hort-Angebote fortgesetzt“, betonte Böhrnsen. Er nahm damit die Verunsicherung auf, die entstanden war, weil trotz der Absicht der Grundschule Melanchthonstraße, sich derzeit nicht um ein Ganztagsangebot zu bewerben, der Hort auf einer Streichliste auftauchte. „Ich verstehe den Ärger über diese Verunsicherung. Umso mehr, weil die Zusammenarbeit hier zwischen Grundschule und Haferkamp so vorbildlich läuft und die Einrichtung einen sehr guten Ruf genießt.“ Nach diesen klaren Worten des Bürgermeisters konnten sich die begeisterten Kinder, die Vertreter des Familienzentrums, der Eltern und der Schule entspannt auf den eigentlichen Anlass des Bürgermeisterbesuches konzentrieren. Am „Dreikönigstag“ erhalten die Kinder des Hortes vom „Glücksboten“ Gerd Schrutek glänzende Centstücke als Glücksbringer für das neue Jahr. Spontan hatte Bürgermeister Böhrnsen bei einer Begegnung im Kinder- und Familienzentrum versprochen, den „Glücksboten“ zu begleiten.

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Bürgermeister Böhrnsen zum Tod von Siegfried Falke

Große Verdienste um Jugend- und Friedensarbeit

Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen hat heute (2. Januar) seine Betroffenheit über die Nachricht vom Tod Siegfried Falkes zum Ausdruck gebracht.
Siegfried Falke habe sich um das Gemeinwesen in herausragender Weise verdient gemacht, sagte der Bürgermeister. Die Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs hätten ihn so nachhaltig geprägt, dass er seine Arbeit beim YMCA und später als Jugend- und Sportsekretär im Deutschen CVJM die Jugendarbeit schon sehr früh unter das Ziel der Versöhnung stellte. Schon seit 1961 habe er Jugendbegegnungen über den Gräbern mit Compiègne in Frankreich und anderen Nachbarländern organisiert.

Der Landesverband des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sei in Bremen seit 1960 eng mit seinem Namen verbunden. Viele Initiativen für Jugendaustausche seien ihm zu verdanken und vor allem auch die Idee der Musikschau der Nationen, die seit 1965 bis heute Musiker aus den Militär- und Polizeiorchestern aller Kontinente und Nationen in Bremen zusammenführt. Dieses Ereignis bringe nicht nur die Zuschauer aus einem großen Einzugsgebiet - weit über die Grenzen Bremens hinaus - zusammen, es e ntfalte auch durch die regelmäßigen Fernsehübertragungen eine nationale und internationale Strahlkraft.

Auch der Sportverein Bremen 1860 würde eng mit dem Namen Siegfried Falke eng verbunden. Der Verstorbene habe den Verein in schwerer Zeit aus der Krise geführt und aus dem Ehrenamt im Sport heraus für das Land Bremen so wichtige Ereignisse wie die Internationale Turn Gala, die Deutschen Kunstturnmeisterschaften und die Turn-Europameisterschaft im Jahr 2000 initiiert.

Insgesamt sei Falke ein überaus aktiver und durchsetzungsfähiger Mensch gewesen, der von sich gesagt hat: „Ich lebe in Visionen“. Ihm war es immer wichtig, Entwicklungen vorauszusehen und weitsichtig für das Gemeinwesen zu handeln. Deshalb werde Bremen Siegfried Falke ein ehrendes Andenken bewahren. Das Mitgefühl gelte jetzt den Angehörigen.

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Bürgermeister Böhrnsen: Mit Zuversicht für bremische Entwicklung

In einer Ansprache zum neuen Jahr, die Radio Bremen Silvester nach den 18-Uhr-Nachrichten ausstrahlt, hat sich Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen zuversichtlich für die Entwicklung der bremischen Wirtschaft gezeigt und dabei auf die Erfolge des abgelaufenen Jahres insbesondere in Hafen und Logistik hingewiesen. Als einen „steinigen und arbeitsreichen Weg“ bezeichnete es Böhrnsen, das Vertrauen „in die Finanzwelt, in den Euro und in die EU wieder zu gewinnen“. Für die Landespolitik bleiben die „herausragenden Themen mehr Arbeitsplätze und gut bezahlte Arbeit durch eine wachsende Wirtschaft und eine gerechte und solidarische Bildungs- und Sozialpolitik“. Böhrnsen: „Das sind unsere Investitionen in die Zukunft - auch 2012.“ Allerdings, so Böhrnsen weiter, „bleibt die Politik bei der Verwirklichung der Ziele – ob in Bremen oder in Europa – angewiesen auf die zivilgesellschaftliche Unterstützung, auf eine aktive Bürgergesellschaft. In Bremen haben wir vielfältige Beispiele, wie Menschen sich ehrenamtlich und mit Leidenschaft einbringen, ob im Verein, in der Initiative oder im privaten Umfeld. Dafür bin ich sehr dankbar.“


Die Ansprache von Bürgermeister Böhrnsen im Wortlaut:

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger.
Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns.
Auf das neue Jahr 2012 schauen viele Menschen mit gemischten Gefühlen.
Im privaten Lebensbereich überwiegt die Zuversicht.
Bei den nationalen und globalen Fragen gibt es viele Besorgnisse.

Die Gefahren für den Euro und für den Zusammenhalt der Europäischen Union beunruhigen viele Menschen. Milliardenschwere Rettungspakete haben geholfen, Länder in Europa vor dem Ruin zu bewahren.
Aber sie sind nicht beliebig wiederholbar.

Das Vertrauen in die Finanzwelt, das Vertrauen in den Euro, das Vertrauen in die europäische Staatengemeinschaft wieder zu gewinnen – das wird ein arbeitsreicher und steiniger Weg, der begangen werden muss, weil Vertrauen die Grundlage für politisches Handeln ist.

Die Politik des Senats gründet weiterhin auf drei Säulen:
auf der Sicherung des sozialen Zusammenhalts,
der Stabilisierung und dem Ausbau der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der Sanierung der Finanzen.

Die Signale aus der bremischen Wirtschaft sind erfreulich.
Die Häfen hatten 2011 einen neuen Umschlagsrekord, die bremische Industrie mit dem Automobilbau oder der Luft- und Raumfahrt schreiben gute Zahlen, die off-shore-Windenergie wird zum Markenzeichen Bremens und Bremerhavens, die Wissenschaft strebt zu weiterer Exzellenz und auch der Tourismus entwickelt sich trotz verregneten Sommers gut.
Trotz aller Unabwägbarkeiten können wir mit Zuversicht auf die bremische Entwicklung blicken.

Mehr Arbeitsplätze und gut bezahlte Arbeit durch eine wachsende Wirtschaft und eine gerechte und solidarische Bildungs- und Sozialpolitik – das sind die herausragenden Themen der Senatspolitik. Jedes Kind soll unabhängig vom Wohnort oder Portemonnaie der Eltern optimale Entwicklungschancen haben.
Das sind unsere Investitionen in die Zukunft. Auch 2012.

Bei der Verwirklichung der Ziele – ob in Bremen oder in Europa – bleibt die Politik insgesamt angewiesen auf die zivilgesellschaftliche Unterstützung, auf eine aktive Bürgergesellschaft.
In Bremen haben wir vielfältige Beispiele, wie Menschen sich ehrenamtlich und mit Leidenschaft einbringen, ob im Verein, in der Initiative oder im privaten Umfeld.
Dafür bin ich sehr dankbar.

Dies gilt in ganz besonderer Weise auch für das wichtigste Gebot unseres Grundgesetzes: die Menschenwürde zu achten und zu schützen. Viele waren erschrocken, als bekannt wurde, dass Rechtsterroristen über Jahre unentdeckt Morde begehen konnten. Darauf muss der Staat konsequent und angemessen reagieren.
Doch wir brauchen auch den gesellschaftlichen Aufbruch, jeder einzelne kann Verantwortung tragen für unsere offene und freie Gesellschaft.

Ich bitte Sie alle herzlich, sich auch weiterhin mit Engagement für den sozialen Zusammenhalt in Bremen und Bremerhaven einzusetzen, damit 2012 nicht nur ein wichtiges Jahr mit großen Herausforderungen wird, sondern wirklich ein gutes Jahr 2012.

Das wünsche ich Ihnen allen von ganzem Herzen.

Jens Böhrnsen, Bürgermeister und Präsident des Senats der Freien Hansestadt Bremen

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