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Termine & Sichtweisen

 

Leuchtturmprojekte mit bundesweiter Strahlkraft – Die Besten im Nordwesten sind gekürt

In einer feierlichen Preisverleihung im Oldenburger Schloss wurden am 16. April 2018 die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger des NordWest Award und des GesundheitsAward Nordwest 2018 ausgezeichnet. 114 Bewerbungen erhielt die Metropolregion Nordwest als Initiatorin auf die Ausschreibung der von der NORD/LB und hkk ausgelobten Preisgelder in Höhe von 40.000 Euro. Vier der acht von der Jury auserwählten Finalistenprojekte gewannen Preisgelder in Höhe von jeweils 10.000 Euro und einen professionellen Imagefilm. Die weiteren vier Finalisten erhielten für ihre herausragende Arbeit in der Metropolregion Nordwest einen dreistelligen Zuschuss für ihre Projekte.

Den Nordwesten erfolgreich weitergedacht: Glückliche Preisträgerinnen und Preisträger des NordWest Award 2018 und des GesundheitsAward Nordwest 2018 gemeinsam mit den Laudatoren der beiden Awards © Markus Hibbeler
Den Nordwesten erfolgreich weitergedacht: Glückliche Preisträgerinnen und Preisträger des NordWest Award 2018 und des GesundheitsAward Nordwest 2018 gemeinsam mit den Laudatoren der beiden Awards © Markus Hibbeler

Begeisterung in den Gesichtern und sichtbar abfallende Anspannung bei den vier ausgezeichneten Projekten des NordWest Award 2018: ‚Anstiften zum Denken - MINT erleben und begreifen‘ des Phänomenta Bremerhaven e. V.‚ ‚Bananenbäume in der Metropolregion‘ der Bürgeraktiengesellschaft OsteWert AG sowie ‚HyperPodX‘ der Universität Oldenburg. Preisträger des GesundheitsAward Nordwest 2018 ist das Projekt ‚Gesunde Stunde‘ des gleichnamigen Vereins Gesunde Stunde e. V.

Der Präsident des Bremer Senats, Bürgermeister Dr. Carsten Sieling sprach allen Preisträgerinnen und Preisträgern ein großes Lob aus: "Bei allen vier Ausgezeichneten handelt es sich um Leuchtturmprojekte, deren Strahlkraft auch bundesweit wahrgenommen werden wird. Eine der wesentlichen Stärken unserer Metropolregion liegt in dem hohen persönlichen Engagement und in der ausgeprägten Vernetzung unserer Akteurinnen und Akteure, die diese Projekte erst ermöglichen." In seiner Laudatio für ‚HyperPodX‘ hob er hervor, dass das Team der Universität Oldenburg durch den Innovationsgehalt und den geleisteten Wissenstransfers bereits auch international große Aufmerksamkeit in die Metropolregion Nordwest gelenkt habe.

Der erste Vorsitzende der Metropolregion Nordwest, Landrat Jörg Bensberg sagte in einer Ansprache, dass mit den Awards Initiativen und die dahinterstehenden Menschen ausgezeichnet werden, die den Nordwesten weiterdenken und mit viel Engagement an innovativen Projekten für eine erfolgreiche Zukunft der Metropolregion arbeiten.
Auch Birgit Honé, Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, stellte ein ausgezeichnetes Projekt vor. Das Projekt "Anstiften zum Denken - MINT erleben und begreifen" unterstütze frühzeitig den Wissensdurst bei Kindern und Jugendlichen und sorge für Begeisterung an Naturwissenschaft und Technik. "Spielerisch Wissen zu vermitteln und Technik begreifbar zu machen, schafft die Grundlagen, um Fachkräfte für Morgen auszubilden", so die Ministerin. Honé betonte, dass die Metropolregion Nordwest nicht zuletzt auch mit Hilfe der Fördermittel der Länder Bremen und Niedersachsen die Rahmenbedingungen für Innovation, Vernetzung und Wachstum schaffe.
Die NORD/LB unterstützt den NordWest Award mit Preisgeldern in Höhe von 30.000 Euro. "Seit 2005 zeichnet der NordWest Award Projekte und Menschen aus, die Antworten auf die Fragen der Zukunft finden und dabei ihren Wirtschafts- und Lebensraum stärken", so Christian Veit, Regionalvorstand für Bremen und Oldenburg der NORD/LB.

Erstmalig wurde der von der hkk Krankenkasse gestiftete und mit 10.000 Euro dotierte GesundheitsAward Nordwest vergeben. Alleinvorstand Michael Lempe: "Gesundheit ist die Voraussetzung für Freude und Leistung. Umso wichtiger ist es, dass wir die Menschen, die unsere Metropolregion tragen, für die Erhaltung ihrer Gesundheit und Präventionsmöglichkeiten sensibilisieren. Das Projekt ‚Gesunde Stunde‘ fördert dieses Bewusstsein in vielfältiger Weise, bringt die Angebote Schulen und Eltern näher, und trägt so dazu bei, unseren Nordwesten gesund zu erhalten."

Weiterführende Informationen zu den einzelnen Projekten gibt es hier:
Metropolregion Nordwest
Benjamin Dose
04221 99-1909
benjamin.dose@metropolregion-nordwest.de
www.nordwest-award.de

Antrittsbesuch des Bundespräsidenten in Bremen und Bremerhaven

Bürgermeister Sieling zieht positive Bilanz

Mit einem Antrittsbesuch in der Freien Hansestadt Bremen hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 27. und 28. Februar 2018 seine Deutschlandreise fortgesetzt. Das Staatsoberhaupt und Frau Elke Büdenbender wurden vom Präsidenten des Bremer Senats, Bürgermeister Dr. Carsten Sieling, vor dem Rathaus herzlich begrüßt. Nach dem Eintrag in das Goldene Buch, politischen Gesprächen mit Mitgliedern des Senats und Vertreterinnen und Vertretern der bremischen Verfassungsorgane diskutierten der Bundespräsident und Elke Büdenbender im Plenarsaal der Bremischen Bürgerschaft mit Jugendlichen über Engagement und Demokratie.

Bei einem kurzen Rundgang durch die historische Böttcherstraße und entlang der Weser führte der Bürgermeister anschließend durch die Stadt. Am Nachmittag des ersten Tages waren Bundespräsident und Bürgermeister im Haus Schütting (der Industrie- und Handelskammer für Bremen und Bremerhaven) zu Gast, führten Gespräche über die berufliche Bildung im Land Bremen. Beim abendlichen Empfang des Bürgermeisters im Rathaus stand dann die Begegnung mit zahlreichen Ehrenamtlichen im Mittelpunkt. Außerdem wurde dem Bundespräsidenten das Projekt "Bremen so frei" präsentiert: mehr als 2000 singende Menschen hatten im Sommer 2017 beim Mitsingfest "Bremen so frei - Ein Fest in 11 Liedern" auf dem Bremer Marktplatz an die im Jahr 1947 erfolgte Wiederbegründung des Landes Bremen nach dem Zweiten Weltkrieg erinnert. Eine kleine Auswahl dieser Lieder klang am Dienstagabend durch die Obere Halle.

Der zweite Tag

Am Vormittag des 28. Februars trafen der Bundespräsident, Frau Büdenbender und der Bürgermeister bei eisigen Außentemperaturen Auszubildende des Maurerhandwerks sowie Ausbilder und Gesellen im Traditionsbetrieb Kröger-Bau in Bremen-Blumenthal. Anschließend besuchten sie den Denkort Bunker Valentin, wo der Bundespräsident und der Bürgermeister Kränze in Gedenken an die Opfer des Bunkerbaus niederlegten.

Anschließend ging es weiter nach Bremerhaven. Dort traf der Bundespräsident Forscherinnen und Forscher der Thünen-Institute für Seefischerei und für Fischereiökologie und informierten sich über deren Forschung zur Entwicklung von Fischbeständen, zur Meeresumwelt, zum Aufbau von Aquakulturen und über den Plastikmüll in den Ozeanen.
Im Historischen Museum der Seestadt begegnete der Bundespräsident zum Abschluss des Antrittsbesuchs Schülerinnen und Schülern, Lehrenden und weiteren Akteuren des jährlichen Bremerhavener "Tags der Stadtgeschichte" und diskutierten mit ihnen über historische Bildung und Erinnerungskultur.

Bürgermeister Sieling zog eine positive Bilanz des Besuches: "Der Bundespräsident ist mit vielen engagierten Menschen ins Gespräch gekommen. Ganz besonders im Mittelpunkt standen die Begegnungen mit jungen Menschen, Auszubildenden, freiwillig Aktiven. Wichtig ist uns auch, Zeichen für eine höhere Wertschätzung der beruflichen Ausbildung zu setzen. Und auch der Besuch in den beiden Thünen-Instituten in Bremerhaven hat beispielhaft die Potenziale unseres Landes gezeigt."

Dienstag, 27. Februar 2018

  • Bremer Rathaus
    Begrüßung durch den Präsidenten des Senats, Bürgermeister Carsten Sieling
    anschließend Eintrag in das Goldene Buch der Freien Hansestadt Bremen
  • Gespräch mit den Mitgliedern des Senats sowie dem Oberbürgermeister der Stadt Bremerhaven
  • Haus der Bürgerschaft (Landtag)
    Begrüßung durch den Präsidenten der Bremischen Bürgerschaft
    anschließend Eintrag in das Gästebuch
    anschließend Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern der bremischen Verfassungsorgane
  • Gespräch mit politisch engagierten Jugendlichen im Plenarsaal
  • Haus Schütting, Handelskammer Bremen
    Eintrag in das Gästebuch
    anschließend Gespräch zur beruflichen Bildung im Land Bremen mit Vertreterinnen und Vertretern der Handelskammer, von Unternehmen sowie mit Auszubildenden und Ausbilderinnen und Ausbildern
  • Bremer Rathaus
    Empfang des Präsidenten des Senats, Bürgermeister Dr. Carsten Sieling, zu Ehren des Bundespräsidenten
  • Ansprache des Bundespräsidenten bei einem Empfang für Ehrenamtliche

Mittwoch, 28. Februar 2018

  • Bremen-Blumenthal, Kröger Baugesellschaft mbH
    Besichtigung einer Lehrbaustelle sowie Gespräch mit Auszubildenden und Ausbildern
  • Denkort Bunker Valentin, Rekumer Siel
    Rundgang über das Gelände und durch das Informationszentrum
    anschließend Kranzniederlegung am Mahnmal "Vernichtung durch Arbeit"
  • Bremerhaven
    Besuch der Thünen-Institute für Seefischerei und Fischereiökologie
  • Historisches Museum Bremerhaven
    Vorstellung des Projekts "Tag der Stadtgeschichte" und Austausch mit Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern sowie weiteren Akteuren der stadtgeschichtlichen Bildung

 

Freiwilligen-Messe Aktivoli im Bremer Rathaus

Rund 180.000 Menschen engagieren sich in unserer Stadt – unterstützend, organisierend, einmischend. Damit es noch mehr werden, veranstaltete die Bremer Freiwilligen-Agentur am 18. Februar 2018 bereits die achte Freiwilligenbörse Aktivoli. In diesem Jahr mit einem Besucherrekord: Über 2.300 Bremerinnen und Bremer waren im Rathaus, um ein passendes Engagement zu finden.

Bei seinem Rundgang über die Messe kam Bürgermeister Carsten Sieling mit vielen Engagierten ins Gespräch. "Bürgerschaftliches und freiwilliges Engagement hat eine lange und gute Tradition in unserer Stadt und ist eine wichtige Säule unserer Gesellschaft. Wie vielfältig Engagement sein kann, das zeigt die Aktivoli. Hier findet jede und jeder das passende Engagement für sich. Es ist toll zu sehen, wie viele Bremerinnen und Bremer sich bereits freiwillig engagieren und wie viele in das Rathaus gekommen sind, um sich direkt bei Menschen, die schon freiwillig engagiert sind, zu informieren."
An den Ständen von 69 Vereinen und Organisationen konnten sich Interessierte über Einsatzmöglichkeiten als Freiwillige informieren. Das Angebot ist vielfältig – vom Jugendtheater über die Geflüchtetenhilfe bis zur NGO, vom Seniorenheim bis zur Zirkusschule waren die unterschiedlichsten Organisationen im Rathaus. Und auch das Rahmenprogramm der Aktivoli bot den Besucherinnen und Besuchern viele Informationsmöglichkeiten: von Workshops über Gesprächsrunden unter dem Motto "Engagement befreundet" bis hin zu Vorträgen zur Frage, worauf Freiwillige achten sollten.

Weitere Informationen unter:
www.aktivoli-bremen.de
www.freiwilligen-agentur-bremen.de
 

Eindrücke der achten Aktivoli | © Susanne Frerichs

Ehrung der Handwerksbesten im Bremer Rathaus

Karolin Schulze; im Hintergrund überreicht Bürgermeister Sieling Paul Beermann seine Urkunde © Dietrich Penz, Foto-Studio Penz oHG
Karolin Schulze; im Hintergrund überreicht Bürgermeister Sieling Paul Beermann seine Urkunde © Dietrich Penz, Foto-Studio Penz oHG

02.03.2018

Der Bremer Handwerksnachwuchs ist erfolgreich. Davon konnte sich Bürgermeister Carsten Sieling heute bei der Ehrung der diesjährigen Handwerksbesten überzeugen.
Geehrt wurden junge Handwerkerinnen und Handwerker, die beim bundesweiten Leistungswettbewerb drei zweite und einen dritten Platz erreicht haben.
Die Augenoptikerin Rebecca Knoop, die Fahrzeuglackiererin Karolin Schulze und der Seiler Paul Beermann belegten mit ihren Arbeiten den zweiten Rang. Florian Schmidt, der eine Ausbildung zum Metallblasinstrumentenmacher absolvierte, wurde Dritter.

Sieling: "Ich gratuliere ganz herzlich zu diesen hervorragenden Leistungen. Das Handwerk ist vielfältig und bietet jungen Menschen viele interessante Ausbildungsmöglichkeiten. Eine Ausbildung in einem Handwerksberuf ist eine gute Grundlage für die berufliche Zukunft. Wir müssen gemeinsam dafür sorgen, dass die berufliche Ausbildung wieder mehr Wertschätzung erfährt."

Die Handwerksbesten in der Oberen Rathaushalle | © Dietrich Penz, Foto-Studio Penz oHG
Die Handwerksbesten in der Oberen Rathaushalle | © Dietrich Penz, Foto-Studio Penz oHG

Gemeinsam mit Martina Jungclaus, Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer, und dem Präses der Handwerkskammer, Jan-Gerd Kröger, ehrte der Bürgermeister auch die vier Landessiegerinnen und –sieger in den beteiligten Ausbildungsberufen. Den Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks gibt es seit 1951, jährlich werden die Besten in 130 Handwerksberufen ermittelt.
Die Handwerkskammer würdigte bei dem Empfang außerdem erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen der Prüfungen zum Meister/zur Meisterin und zum Betriebswirt/zur Betriebswirtin im Handwerk.