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Termine & Sichtweisen

 

Konferenz Norddeutschland in Hamburg

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© Senatskanzlei Hamburg

2.5.2019

Die Konferenz Norddeutschland (KND) hat heute im Hamburger Rathaus getagt. Auf der Tagesordnung der Konferenz in Hamburg standen die Energiewende und Wasserstoffstrategie, die norddeutsche Wissenschaftspolitik sowie die Industriepolitik im Norden. Auch ein Treffen mit dem Unternehmenskuratorium Nord stand auf dem Programm.
Verabschiedet wurde ein Eckpunktepapier zur "Norddeutschen Wasserstoff-Strategie". Bürgermeister Carsten Sieling: "Die Energiewende muss schneller vorangehen. Der Norden hat beste Voraussetzungen, um hier eine aktive Rolle zu spielen. Unsere Wissenschaftsstandorte sind hervorragend aufgestellt." Mit einer Wasserstoff-Industrie kann im Norden eine neue Wertschöpfungskette geschaffen werden, die maßgeblich zum Erreichen der Klimaziele beitragen kann.
 

Grundsteinlegung für das AWI-Technikum in Bremerhaven

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Grundsteinlegung AWI-Technikum (© AWI | Kathrin Doepner)

18.4.2019

Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wissenschaft haben heute das zukünftige Rasmus-Willumsen-Haus auf den Weg gebracht. Zur Grundsteinlegung des Neubaus dieses Technikums als Ort der Entwicklung innovativer maritimer Technologien kamen in die Bremerhavener Klußmannstraße Vertreter aus dem Bundesforschungsministerium, dem Land Bremen und der Stadt Bremerhaven und feierten diesen Meilenstein gemeinsam mit Direktorium und Kollegium des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung.

Bürgermeister Dr. Carsten Sieling, Präsident des Senats der Freien Hansestadt Bremen in seinem Grußwort: "Mit der heutigen Grundsteinlegung wird die eindrucksvolle Erfolgsgeschichte des AWI in Bremerhaven fortgeschrieben. Im Wissenschaftssystem des Landes Bremen ist das AWI ein in die Welt strahlender Leuchtturm. Das Land Bremen hat sich in den vergangenen 30 Jahren zu einem Land der Wissenschaft und der technologischen Innovation entwickelt: Das Alfred-Wegener-Institut nimmt in dieser Wissenschaftslandschaft eine herausragende Rolle ein. Hier wird exzellente Polar- und Meeresforschung betrieben: In modernen Laborkomplexen, an Nord- und Südpol oder auf hoher See arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen zusammen. Das AWI-Technikum bringt diese Forschung weiter voran. Das AWI ist und bleibt auf Welt-Niveau."

Das AWI hat sich entschlossen, das Technikum nach Rasmus Willumsen zu benennen - einem Begleiter Alfred Wegeners, dem auf der letzten Expedition von Wegener das gleiche tragische Schicksal wie Wegener selbst ereilt hat: Beide sind dabei ums Leben gekommen. Rasmus Willumsen steht beispielhaft für alle unterstützenden Kräfte, die zum Erfolg von vergangenen und zukünftigen Expeditionen beitragen. Wegener sah in Willumsen einen sehr fähigen Begleiter, dem er eine hohe Achtung entgegenbrachte. Dies äußerte er in einem Brief vom 6. Oktober 1930 mit dem Hinweis: "[…] bitte ich Sie, […] Sorge zu tragen, dass auch für Rasmus, der uns weiterbegleitet, eine Uhr bereitliegt." Expeditionsuhren waren damals nur den Wissenschaftlern und Offizieren vorbehalten. Rasmus Willumsen (1907-1930) aus Ukkusissat gehörte zu den Grönländern, welche die große Expedition Wegeners auf das grönländische Inlandeis im Jahr 1930 unterstützten. Ein Ziel dieser Unternehmung bestand darin, die Dicke des Inlandeises mit neuen seismischen Methoden zu messen und an den Küsten und in Zentralgrönland ("Eismitte") ganzjährig meteorologische Daten zu erheben. Ungünstige Umstände führten dazu, dass Wegener und Willumsen den Rückweg zur Weststation allein antraten. Beide kehrten von dieser Reise nicht zurück. Wegener erlitt vermutlich einen Herzinfarkt, Willumsen selbst blieb verschollen; seine Leiche wurde nie gefunden.

Für die Grundsteinlegung waren Rasmus Willumsens Verwandte aus Grönland angereist, um das AWI-Technikum nach ihm zu benennen und die Erinnerung an ihn mit einer Zeitkapsel der Grundsteinlegung in dem Gebäude zu verewigen. Symbolisch wurde der Familie Willumsen - Hans Peter Willumsen (Neffe) und Johan Willumsen (Großneffe) - eine Uhr (Replikation) wie sie Rasmus bekommen sollte, überreicht.
 

jazzahead! Musikgenuss pur

Bürgermeister Dr. Carsten Sieling eröffnet die jazzahead!, Copyright:
Bürgermeister Dr. Carsten Sieling eröffnet die jazzahead!, Copyright: "M3B GmbH / Jörg Sarbach"

29.4.2019

Vier Tage lang war Bremen das Zentrum des Jazz: Bremens Kultursenator, Bürgermeister Dr. Carsten Sieling, eröffnete die 14. Fachmesse jazzahead! in den Messehallen. Mehr als 100 Konzerte und Showcases begeisterten die Musikfreunde und -freundinnen. Die Veranstalter zählten 18.000 Besucherinnen und Besucher am Messewochenende. An der Messe beteiligten sich 3.400 Fachteilnehmerinnen und -teilnehmer sowie ausstellende Firmen. Die jazzahead! ist mit ihrer Kombination aus Messe und Festival weltweit einmalig und zieht Gäste aus mehr als 60 Nationen an. Sie ist damit der weltgrößte Branchentreff der Jazzszene.

Bürgermeister Dr. Carsten Sieling dankte dem Team der jazzahead! von der Messe Bremen dafür, dieses einmalige Projekt für Bremen entwickelt und zum Erfolg geführt zu haben. "Wir stehen zur jazzahead! und werden diese großartige Veranstaltung auch weiterhin verlässlich fördern", sagte er. Er dankte auch der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien für die bisherige finanzielle Unterstützung der jazzahead!. Diese solle nach 2020 fortgeführt werden, kündigte Dr. Günter Winands, Ministerialdirektor und Amtschef bei Staatsministerin Prof. Monika Grütters, an. Bremen würde sich freuen, wenn der momentan geplante neue deutsche Jazzpreis künftig in Bremen vergeben werden würde, fügte der Bürgermeister an.

Partnerland war in diesem Jahr Norwegen. Bürgermeister Dr. Carsten Sieling hatte den Botschafter des Königreichs Norwegen, Petter Ølberg, vor der Eröffnung der jazzahead!-Messe zu seinem Antrittsbesuch im Rathaus begrüßt. Der Norwegische Wirtschaftsrat für Deutschland kam in der Business Lounge der Messe Bremen zu seinem Frühlingstreffen zusammen, wo er auch einige Vertreterinnen und Vertreter Bremens traf. Anschließend besuchte die Runde das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz Bremen (DFKI). Norwegen war auch Mitveranstalter des German Norwegian Ocean Forum am Freitag (26. April 2019) im Übersee-Museum Bremen.

Im Rahmenprogramm der jazzahead! präsentierte das Partnerland auch Literatur, Tanz, Film und mehr Kultur aus Norwegen. Lars Saabye Christensen, einer der angesehensten Schriftsteller Skandinaviens, sprach während der Eröffnung der jazzahead!. In der Weserburg | Museum für moderne Kunst hatte er am Vorabend an der Aufführung seiner vertonten Texte teilgenommen. Erstmals bot die jazzahead! ein großes kostenfreies Open-Air-Konzert an. Beady Belle und ihre norwegische Neo-Soul-Band spielten auf dem Domshof.
Gefördert wird die jazzahead! unter anderem vom Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen der Freien Hansestadt Bremen.

Gespräch mit dem Chef der Bundesagentur für Arbeit

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Mit dem Chef der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, hat der Senat heute (2. April 2019) über die Arbeitsmarktpolitik beraten. Die Wirtschaft im Land Bremen ist im vergangenen Jahr stärker gewachsen als im Vorjahr, wir belegen bundesweit Platz 3 beim Wirtschaftswachstum. Auch die Arbeitsmarktlage in Bremen und Bremerhaven hat sich verbessert. Die Arbeitslosenquote sinkt. Dabei bleibt die Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit eine sehr wichtige Aufgabe. Mit Programmen wie den ‚Umweltwächtern‘ in Bremen-Nord und einem Projekt für mehr Service in Bussen und Bahnen leisten wir ganz konkrete Hilfe, um den Wiedereinstieg in das Arbeitsleben zu ermöglichen. Vor dem Hintergrund der rasanten Digitalisierung gilt es außerdem darauf zu achten, dass durch permanente Fortbildungsangebote die Beschäftigung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern abgesichert wird – Weiterbildung als Prävention, damit Arbeitslosigkeit erst gar nicht entstehen kann.
 

Weiterer Wohnraum für Bremens Norden

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© Gewoba | Christian Haase

29. März 2019
Lesum bietet ein hohes Maß an Lebensqualität und ist ein sehr attraktives Wohngebiet. Ich freue mich, mit dem GEWOBA-Vorstand die ersten Mieterinnen und Mieter im Neubauprojekt Lesum-Park begrüßen zu können. Im Anschluss ging es in die neue Pflegewohnung der Stiftung Friedehorst im selben Gebäude. Bis voraussichtlich Herbst 2019 werden alle der insgesamt 116 preisgebundenen Wohnungen der GEWOBA im Lesum-Park fertiggestellt.
 

Zeichen der Solidarität mit der jüdischen Gemeinde

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Im Rahmen der UN-Wochen gegen Rassismus (11.- 24. März 2019) habe ich am 22. März die Kindertagesstätte "Martha Goldberg" der Jüdischen Gemeinde besucht. Mir war es wichtig, so erneut ein klares Zeichen der Solidarität mit der jüdischen Gemeinde und gegen Rassismus und Antisemitismus zu setzen. Ich freue mich auf den Gegenbesuch der Kinder im Rathaus.
 

"Frieden konkret“ im Rathaus

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11.03.2019

Um die Würde des Menschen und einen respektvollen Umgang miteinander ging es heute in der Reihe "Frieden konkret" im Rathaus.
Eine wichtige Veranstaltung in dem Jahr, in dem unser Grundgesetz 70. Jahre alt wird!

Der Verein "Friedenstunnel – Bremen setzt ein Zeichen e.V." hatte dazu die Journalistin Isabel Schayani und die Integrationslehrkraft Hoda Mobasher eingeladen. In meiner Begrüßung habe ich vor einer Verrohung der Sprache, vor Ausgrenzung und Diffamierung besonders in den sozialen Medien gewarnt. Wir brauchen einen stärkeren Einsatz und mehr Engagement für Menschenrechte auch im digitalen Raum.
 

"Woche der Brüderlichkeit"

Bürgermeister Carsten Sieling und Benediktinerpater Nikodemus Schnabel  im Gespräch © Senatspressestelle , jpg, 41.4 KB
Bürgermeister Carsten Sieling und Benediktinerpater Nikodemus Schnabel im Gespräch © Senatspressestelle

11.03.2019

Bürgermeister Carsten Sieling hat heute im Rathaus Bremen die zentrale Veranstaltung in Bremen zur „Woche der Brüderlichkeit“ eröffnet. Diese steht in diesem Jahr unter dem Motto "Mensch, wo bist Du? Gemeinsam gegen Judenfeindschaft."

Der Bürgermeister: "Antisemitismus hat in Bremen keinen Platz: kein alter und kein neuer, kein verdeckter und kein offener, keiner von rechts und keiner von links, kein eingewanderter und keiner aus der Mitte der Gesellschaft. Die Woche der Brüderlichkeit ist ein wichtiges Zeichen gegen Intoleranz und Fanatismus."
Auch eine lebendige und reflektierte Erinnerungskultur sei ein zentrales Element der Antisemitismus-Prävention in Bremen.

Benediktinerpater Nikodemus Schnabel hielt den Gastvortrag vor den rund 200 Teilnehmenden. Schnabel ist Mönch der Jerusalemer Dormitio-Abtei auf dem Berg Zion. In seinem 2015 erschienen Buch „Zuhause im Niemandsland – Mein Leben im Kloster zwischen Israel und Palästina“ beschreibt er u.a. wie er das Mit- und Gegeneinander der verschiedenen Religionen im Heiligen Land erlebt. Die "Woche der Brüderlichkeit" gibt es seit 1952. Sie hat u.a. die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Christen und Juden, die Bewahrung der noch erhaltenen, vielfältigen Zeugnisse jüdischer Geschichte und die Entfaltung freien und ungehinderten jüdischen Lebens in Deutschland zum Ziel. Sie wendet sich entschieden gegen alle Formen der Judenfeindschaft und der Diskriminierung von Einzelnen und Gruppen aus religiösen, weltanschaulichen, politischen, sozialen und ethnischen Gründen sowie gegen Intoleranz und Fanatismus. Die zentrale bundesweite Eröffnungsfeier der diesjährigen "Woche der Brüderlichkeit" fand in Anwesenheit des Bundespräsidenten in Nürnberg statt.
 

Im Dialog mit den Kammern

Im Gespräch: Bürgermeister Carsten Sieling und die neue Präses der Handelskammer Bremen, Janina Marahrens-Hashagen, jpg, 48.9 KB
Im Gespräch: Bürgermeister Carsten Sieling und die neue Präses der Handelskammer Bremen, Janina Marahrens-Hashagen

Bürgermeister Sieling begrüßt die neue Präses der Handelskammer

Gleich drei Termine, um die guten Kontakte mit den Kammern zu pflegen und zu vertiefen standen im letzten Monat im Terminkalender des Bürgermeisters. Am 12. Februar war die Arbeitnehmerkammer zu Gast im Senatssaal des Bremer Rathauses. Am 22. Februar begrüßte Bürgermeister Sieling die neue Präses der Handelskammer Bremen, Janina Marahrens-Hashagen, zu ihrem Antrittsbesuch. Beide freuen sich auf eine weiterhin konstruktive Zusammenarbeit zwischen Senat und Handelskammer. Und am 5. März waren dann die Vertreterinnen und Vertreter der Handwerkskammer Bremen mit Präses Jan-Gerd Kröger und Geschäftsführerin Martina Jungclaus zu konstruktiven Gesprächen im Rathaus.
 

Bremen trauert um Danzigs Bürgermeister Pawel Adamowicz

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In stillem Gedenken vor Beginn des Gottesdienstes

Deutsch-polnische Messe mit Fürbitte in der Propsteikirche St.-Johann und Gedenkstunde im Haus der Bürgerschaft am Freitag, 25. Januar 2019

Bürgermeister Carsten Sieling hat am Samstag (19. Januar) als Vertreter Bremens an den Trauerfeierlichkeiten für Pawel Adamowicz in Gdansk teilgenommen. Der Bürgermeister und Stadtpräsident von Danzig war am 13. Januar gegen Ende einer landesweiten Benefizveranstaltung zugunsten von Kinderkrankenhäusern in Polen auf offener Bühne von einem haftentlassenen Gewalttäter niedergestochen worden und ist tags darauf seinen schweren Verletzungen erlegen.

"Auch hier in Bremen sind wir tief erschüttert über diese grausame und sinnlose Tat und unser Mitgefühl gilt den Bürgerinnen und Bürgern unserer Partnerstadt Gdansk – und ganz besonders der Familie Adamowicz. Unser Beileid konnte ich am Samstag auch der Ehefrau Magdalena, den beiden Töchtern und Angehörigen in Danzig übermitteln. Pawel Adamowicz stand für ein weltoffenes und liberales Europa. Er war Bremen durch viele Projekte freundschaftlich verbunden. Ich habe ihn als einen aufrichtigen Politiker und engagierten Demokraten kennengelernt und so werde ich ihn auch in Erinnerung behalten", sagte Bremens Bürgermeister Sieling. Und weiter:
"Alles für Danzig - mit diesem Motto hat Pawel Adamowicz die Menschen seiner Heimatstadt zusammengebracht und zusammengehalten. Damit wurde er im November in der Stadt von Solidarität und Freiheit nach 20 Jahren im Amt erneut Bürgermeister. Er liebte seine Stadt und deren Freunde wie uns in Bremen. Diese Kraft spürte man in den Tagen der Trauer überall, an jedem zweiten Fenster waren Plakate oder Symbole der Trauer und Solidarität zu sehen. Diese Kraft der Polen, die wir bei der Trauerfeier in der Marienkirche deutlich verspüren konnten, hat seinerzeit den Eisernen Vorhang gestürzt. Es tut gut, dass wir unserem Freund Pawel Adamowicz dieses Zeichen des Friedens und der Solidarität auf seinen letzten Weg mitgeben konnten."

Die im Jahr 1976 begründete Städtepartnerschaft zwischen Danzig und Bremen war die erste zwischen einer westdeutschen und einer polnischen Stadt nach dem zweiten Weltkrieg. Und auch in Bremen gab es eine Welle der Anteilnahme von Bürgerinnen und Bürger, Hunderte trugen sich in die Kondolenzbücher in Rathaus und Bürgerschaft ein. Am kommenden Freitag, den 25. Januar, wird um 18 Uhr eine deutsch-polnische Messe in der Propsteikirche St.-Johann im Schnoor gefeiert, die mit einer Fürbitte für Pawel Adamowicz enden wird.

Anschließend findet auf Einladung von Bürgerschaft und Senat um 19 Uhr im Festsaal der Bremischen Bürgerschaft eine Gedenkstunde statt, an der auf Einladung des Senats auch Vertreter aus Danzig erwartet werden wie zum Beispiel der stellvertretende Stadtpräsident Piotr Grzelak und der Leiter des Europäischen Solidarnoœæ-Zentrums, Basil Kerski. Zu dieser Gedenkveranstaltung sind auch die Bremerinnen und Bremer herzlich eingeladen.

Neuer kommunaler Finanzausgleich stärkt die Städte Bremen und Bremerhaven

Hochzufriedene Gesichter nach der Unterzeichnung des
Hochzufriedene Gesichter nach der Unterzeichnung des "Letter of Intent": Melf Grantz, Carsten Sierung, Karoline Linnert und Torsten Neuhoff

"Mit dieser Vereinbarung regeln wir für eine ganze Dekade das finanzielle Verhältnis zwischen dem Land Bremen und seinen beiden Städten Bremen und Bremerhaven neu. Beide Städte werden finanziell deutlich besser ausgestattet. Außerdem wurde vereinbart, dass das Land die Schulden beider Kommunen übernimmt, ab 2020 sollen so beide schuldenfrei sein." Mit diesen Worten kommentierte der Präsident des Senats, Bremens Bürgermeister Carsten Sieling, den neuen kommunalen Finanzausgleich zwischen dem Land Bremen und seinen beiden Stadtgemeinden. Am vergangenen Mittwoch (16. Januar 2019) wurde dazu im Rahmen einer Pressekonferenz im Bremer Rathaus ein "Letter of Intent" von Bürgermeister Carsten Sieling, Bürgermeisterin und Finanzsenatorin Karoline Linnert, Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz und Bürgermeister Torsten Neuhoff unterzeichnet. Mit dieser Vereinbarung können das Land Bremen und seine beiden Städte ihre jeweiligen Aufgaben ohne neue Kredite erfüllen und so die ab 2020 geltende Schuldenbremse einhalten. Ein wahrer finanzpolitischer Meilenstein in der neueren Geschichte der Freien Hansestadt Bremen. Möglich wurde dies durch die zwischen Bund und Ländern vor rund zwei Jahren ausgehandelte Neuordnung des Länderfinanzausgleichs, in deren Ergebnis das Land Bremen ab 2020 rund 500 Millionen Euro jährlich zusätzlich erhalten wird. Diesen neuen finanziellen Gestaltungsspielraum nutzen Senat und Magistrat nun, damit die Attraktivität und Lebensqualität Bremens und Bremerhavens gesichert und weiter ausgebaut werden kann.

Den unterzeichneten "Letter of Intent" finden Sie hier (pdf, 105.2 KB).

Unterstützung für AIRBUS

Bürgermeister Sieling spricht bei der Betriebsversammlung von AIRBUS, jpg, 37.9 KB
© Airbus

Bremens Bürgermeister Dr. Carsten Sieling unterstützt die Bremer AIRBUS-Belegschaft und die Werksleitung dabei, den Luftfahrzeugbau zu stabilisieren, die Kompetenzen zu stärken und die Arbeitsplätze zu sichern. Das hat er kürzlich auf einer Betriebsversammlung deutlich gemacht. Bürgermeister Sieling: "Airbus hat eine enorme Bedeutung für den gesamten Nordwesten und ist – gemessen an der Zahl der Beschäftigten – nach Mercedes der zweitgrößte private Arbeitgeber bei uns im Lande. Darauf sind wir stolz und können behaupten: Airbus hat mit seinen Beschäftigten einen großen Anteil daran, dass Bremen zu einer der europäischen Hauptstädte im Bereich der Luft- und Raumfahrtindustrie geworden ist. Andere sprechen sogar häufig von Weltklasse die Rede, wenn die Luft- und Raumfahrtbranche in Bremen ins Blickfeld rückt. Durch meine vielen Besuche und Gespräche mit Airbus, bin ich mir aber auch darüber im Klaren, dass in der Branche und innerhalb des Unternehmens ein enormer Wettbewerbsdruck herrscht und bei Airbus technische wie auch wirtschaftliche Herausforderungen in manchen Teilbereichen existieren. So z.B. beim Verkauf des A 380 bzw. der Produktion des A 400M. Das führt verständlicherweise hier am Standort zu großer Unsicherheit darüber, inwieweit Entscheidungen an anderer Stelle aus Toulouse und die damit verbundene Zuteilung von Arbeitspaketen negative Auswirkungen auf das Werk hier haben. Dabei überzeugt der Bremer Standort durch seine differenzierte und vielfältige Produktpalette, die ihn konkurrenzfähiger gegenüber anderen Standorten macht. Und Bremen bietet hervorragende Voraussetzungen dafür, dass sich das Bremer Airbus -Werk im internationalen Standortwettbewerb auch weiterhin behaupten wird. Auf drei Dinge kommt es mir an: Im Airbus-Konzern muss um weitere Arbeitspakete für Bremen gerungen werden. Wir stärken den Luft- und Raumfahrtstandort Bremen mit Forschungseinrichtungen und beispielsweise Zentren wie dem Ecomat. Und wir arbeiten an der Unterstützung durch die Bundesregierung, insbesondere bei der Luftfahrtforschung. Ganz klar: Dafür unterstütze ich die Forderungen des Betriebsrates und die Arbeit der Werksleitung. Die Unternehmensführung muss die langfristige Zukunft des Standortes sichern! Ich will, dass die Arbeitsplätze hier gesichert werden, Personalabbau verhindert und Befristung minimiert wird."
 

40 Jahre SeniorenVertretung – Festakt in der Bremischen Bürgerschaft

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Die SeniorenVertretung Bremen (SenV) feierte am 22. November 2018 ihr 40-jähriges Bestehen im Haus der Bürgerschaft.
Bürgermeister Carsten Sieling gratulierte zu diesem Anlass herzlich.
"Im Namen des Senats möchte ich mich für Ihr wichtiges Engagement bedanken. Die SeniorenVertretung spielt eine wesentliche Rolle für die Belange der Menschen, die in unserer Stadt alt geworden sind und alt werden möchten. Ich freue mich auf unsere weitere Zusammenarbeit", so Sieling.
Am Festakt nahmen insgesamt 120 Gäste teil – Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Gesellschaft aus Bremen und Bremerhaven sowie Delegierte der SenV.
 

Gedenkstunde für die Opfer der Reichspogromnacht 1938

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09.11.2018

Gedenkfeier am Mahnmal vor dem Landherrnamt im Schnoorviertel. Heute fand auf Einladung der Bremischen Bürgerschaft wieder die Gedenkfeier anlässlich des Jahrestags der Reichspogromnacht 1938 statt. In einer bewegenden Ansprache rief Dr. Matthias Heyl, Leiter der Pädagogischen Dienste der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, dazu auf, Geschichte nicht nur zu vermitteln, sondern Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, sie sich anzueignen. „Wenn Menschen die Geschichte nicht vor Augen haben, sitzt sie ihnen im Nacken.“ Heyl ist Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Denkortes Bunker Valentin.
 

AWO-Kita "Büropark Oberneuland" schafft neue wohnortnahe Kita-Plätze

Einweihung der AWO-Kita
Einweihung der AWO-Kita "Büropark Oberneuland"

Oberneuland hat mit der AWO-Kita "Büropark Oberneuland" eine schöne und moderne Einrichtung für die Kinder aus dem Stadtteil bekommen. Bürgermeister Carsten Sieling hat diese heute (Mittwoch, 24. Oktober 2018) gemeinsam mit der Präsidentin der AWO Bremen, Eva-Maria Schulte-Lemke und dem Geschäftsführer der Gebrüder Rausch Wohnbau, Peter Sakuth, offiziell eingeweiht. Bereits seit dem 1. August betreut das Team rund um Ruth Warnecke, Kita-Leiterin der Einrichtung, dort insgesamt 85 Kinder in sechs Gruppen.

"Mit der AWO-Kita "Büropark Oberneuland sind wir dem Ziel des Senats, eine wohnortnahe Versorgung mit Kita-Plätzen sicherzustellen wieder einen Schritt nähergekommen. Ich wünsche allen Kindern wundervolle Krippen- und Kitajahre!", begrüßte Sieling die Gäste.

Kinder aus Oberneuland mussten bisher überwiegend die Kindertageseinrichtungen in den angrenzenden Stadtteilen Borgfeld, Horn-Lehe und Schwachhausen besuchen, da es in Oberneuland nicht genügend Betreuungsangebote gab. Das ändert sich nun durch die moderne AWO-Kita "Büropark Oberneuland". Zudem wird es in Oberneuland demnächst noch mindestens zwei weitere Einrichtungen geben. "Kita Kaemenas Hof" und "Kita Lür-Kropp-Hof" befinden sich bereits in der konkreten Planung. Stadtweit wird sogar an über 50 Vorhaben (Neubauten und Erweiterungen) gearbeitet. So soll der Nachholbedarf, den Stadtteile wie Oberneuland an der wohnortnahen Versorgung mit Kita-Plätzen haben, schnell abgebaut werden.
 

5. Windbranchentag Niedersachsen-Bremen

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© Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) | Stefanie Loos

Zum 5. Windbranchentag Niedersachsen-Bremen begrüßte Bürgermeister Dr. Carsten Sieling heute (23. Oktober 2018) rund 700 Akteure aus Windkraftunternehmen, Wissenschaft und Politik im Congress Centrum in Bremen.
"Es braucht mehr Rückenwind für die Windenergie. Der Wirtschaftsfaktor Windenergie ist für das Land Bremen, für die gesamte norddeutsche Region, von großer Bedeutung. Ich bin sehr froh, dass wir hier gemeinsam mit allen norddeutschen Bundesländern an einem Strang ziehen", so Sieling.
Bremen werde weiter daran arbeiten, Bremerhaven zum Kompetenzzentrum der On- und Offshore-Windenergie in Deutschland zu entwickeln. "Windkraft ist der Weg, um die Energiewende hinzubekommen", so Sieling weiter.
 

Domsheide neu denken und gestalten

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Die Domsheide ist einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte in der Bremer Innenstadt. Täglich steigen dort Tausende Fahrgäste der Bahnen und Busse der BSAG um, der Radverkehr und Fußgängerinnen und Fußgänger sind auf dem Weg in die Innenstadt oder in das Viertel. Bürgermeister Carsten Sieling erklärt, wie er sich die Domsheide in Zukunft vorstellt.
"Ich strebe einen möglichst zügigen Umbau der Domsheide an. Gründe dafür gibt es genug: die unübersichtliche Situation für alle Verkehrsbeteiligten, der marode Zustand der Gleise und die hohe Lärmbelastung, insbesondere in unserem schönen Konzerthaus, der 'Glocke'", so Sieling. Die Domsheide ist ein zentraler Platz auf dem Weg in die Bremer City, sie solle zur "Visitenkarte der Stadt" werden.
Denkbar seien, so der Bürgermeister, eine Zusammenlegung der Haltestellen vor dem Postamt, um die derzeitige gefährliche Situation an der Domsheide zu verbessern. Hierdurch bekäme auch der Rad- und Fußgängerverkehr mehr Raum. Außerdem sei die Verlegung von "Flüsterschienen" im Gespräch, wodurch der Lärmpegel gesenkt werden könne.
Bessere finanzielle Möglichkeiten durch die Neuordnung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen ab 2020 ermöglichen eine Umsetzung. Diese soll für den Doppelhaushalt 2020/2021 in die Verhandlungen aufgenommen werden.
 

E-Day - Erste Messe für Elektroautos in Blumenthal

Bürgermeister Carsten Sieling auf dem E-Day in Blumenthal © Martin Sassenberg, jpg, 46.8 KB
Bürgermeister Carsten Sieling auf dem E-Day in Blumenthal © Martin Sassenberg

15.9.2018

Auf dem Gelände der früheren Wollkämmerei in Blumenthal fuhren heute (15. September 2018) 45 Elektroautos vor. Bürgermeister Carsten Sieling war einer der rund 2.000 Besucherinnen und Besucher und zeigte sich beeindruckt: "Es freut mich, dass sich so viele Menschen für den E-Day und für Elektroautos interessieren. Elektromobilität ist ein wichtiger Schritt in eine umweltfreundliche Zukunft." In einer Talkrunde diskutierte der Bürgermeister mit den Gästen zum Thema "E-Mobilität in Blumenthal".

Rund 25 Ausstellerinnen und Aussteller informierten über Elektromobilität und beantworteten Fragen zu Akkulaufzeit, Lebensdauer von Akkus und wie Fahrzeuge sich recyceln lassen. Den Abschluss dieses erfolgreichen E-Days machte die Musikgruppe "Crossfire" mit einem Konzert für alle.

Veranstaltet wurde die erste Messe für Elektroautos vom Beirat Blumenthal, der aufgrund der hohen Besucherzahlen bereits eine Wiederholung der Veranstaltung für 2020 angedacht hat. Die Nachfrage nach elektrisch betriebenen Fahrzeugen mit dem Ziel, Lärm und Abgase zu verringern, steigt weiterhin.
 

Kultur und Musik pur

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Bremen hat kulturell viel zu bieten und das nicht nur in den bekannten Kultureinrichtungen. Am Wochenende 17. und 18. August 2018 hat Bürgermeister und Kultursenator Carsten Sieling verschiedene Musik- und Kulturveranstaltungen in Bremen besucht, die genau das zeigen.

Den Start machte am Freitagabend die Eröffnung des FUNUN Festivals in der Oberen Halle des Bremer Rathauses. Bereits zum dritten Mal fand das syrische Kulturfestival in Bremen statt, organisiert vom syrischen Exil-Kulturverein. Bürgermeister Sieling hat die Schirmherrschaft über die Festivalwoche übernommen. "Syrien ist reich an Kultur. Das FUNUN Festival ist eine wundervolle Gelegenheit diese kennenzulernen. Es bietet aber auch die Gelegenheit zu Begegnungen und zum Austausch. Zugleich ist es ein wichtiger Beitrag zur Integration. Ich danke allen, die diese Woche voller Kultur organisiert haben und dadurch für einen regen Austausch sorgen", so Sieling.

Am Samstag ging es dann weiter in den Neustadtswallanlagen. Dort fand zum 13. Mal das Summer Sounds, ein großartiges Musik- und Kulturfestival mit über 100 Künstlerinnen und Künstlern statt. "SummerSounds ist ein tolles Festival, das die Bremer Neustadt von ihrer besten Seite zeigt: bunt, vielfältig und weltoffen", freute sich der Bürgermeister, dem die gute Laune deutlich anzusehen war. Über 18.000 Besucherinnen und Besucher konnte das Summer Sounds begrüßen und lockte nicht nur die Menschen aus der Neustadt zu den Konzerten.

Am Samstagabend gab es dann stimmungsvolle Gospelmusik auf dem Bremer Marktplatz. Zum 1. Bremer Gospelwochenende hatte Initiator Elombo Bolayela, Mitglied der Bremischen Bürgerschaft und selber aktiver Gospelsänger sowie Leiter des "Chors ohne Grenzen" zahlreiche Gospelchöre eingeladen. Die Veranstaltung bekam von den Menschen auf dem Marktplatz großen Zuspruch. Und auch der Schirmherr, Bürgermeister Carsten Sieling, war begeistert: "Den Besucherinnen und Besuchern war anzusehen, welche Freude ihnen die Veranstaltung gemacht hat. Musik verbindet und bringt die Menschen zusammen, egal woher sie kommen. Das Gospelwochenende ist eine wirklich sehr gelungene Mischung aus Musik und Begegnung."

Mehr Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen gibt es hier:
seku-deutschland.de
summersounds.de
gospel-bremen.de
 

Einfach stark!

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17.06.2018

Das Sommerfest der St. Petri Kinder- und Jugendhilfe war beim schönsten Sommerwetter ein tolles Event für die vielen Besucherinnen und Besucher. Besonderes Highlight für die jungen Fußballfans war der Besuch von SV Werder Bremen-Ikone Ailton. Das gemeinsam unterzeichnete Fußballshirt wird zu Gunsten der Erneuerung des Fußballplatzes versteigert. Danke für die vielen netten Begegnungen und Gespräche, an den Ständen oder beim Einsatz im Kaffee-und-Kuchen-Verkauf. Herzlichen Dank an das Team für den tollen Tag - und ganz besonders für das tägliche Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit.
 

70 Jahre Findorffer Wochenmarkt

16.06.2018

70 Jahre Findorffer Wochenmarkt: Ein schönes Jubiläum und Anlass zu feiern. Der Markt steht für unsere liebens- und lebenswerte Stadt, für eine hohe Lebensqualität im Quartier und für den unverwechselbaren Charakter unserer Stadt. Ein herzliches Dankeschön den Marktbetreiberinnen- und betreibern, dem Großmarkt Bremen und natürlich den Besucherinnen und Besuchern, die nicht nur aus Findorff kommen und den Markt zu einem lebendigen Treffpunkt machen.

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Besondere Begegnung mit Denis Goldberg

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06.06.2018
Am Rande des Empfangs des Botschafters Martin Schäfer in der Botschaftsresidenz in Durban traf Bürgermeister Carsten Sieling den langjährigen Weggefährten von Nelson Mandela, Denis Goldberg. Dieser ließ es sich nicht nehmen, am Delegations-Empfang, zu dem rund 300 Gäste aus Kapstadt und der Provinz Westkap geladen waren, teilzunehmen. Sieling: "Denis Goldberg ist eine beeindruckende Persönlichkeit, ich freue mich sehr, dass ich ihn kennenlernen durfte."
Der heute 85-Jährige wurde 1964 als einziger Weißer mit Nelson Mandela in Südafrika zu lebenslanger Haft verurteilt. Mit Mandela und dem Afrikanischen Nationalkongress hat er sich sein Leben lang für Demokratie und Gleichheit der Menschen aller Hautfarben in Südafrika eingesetzt.
 

Wasser im Mittelpunkt

Bremer Engagement in Durban: Der Besuch der Forschungs- und Demonstrationsanlage Newlands Mashu hat eindrucksvoll gezeigt, wie innovativ mit dem knappen Gut Wasser gewirtschaftet werden kann. 2010 wurde die Anlage von BORDA in Kooperation mit der University of KwaZulu-Natal, Durbans Stadtwerken EWS und der lokalen NGO DES (Decentralised Environmental Solutions) in Betrieb genommen.
Hier wird das Abwasser von mehr als 80 Haushalten gereinigt. Das so gewonnene Wasser wird z.B. zur Bewässerung von Pflanzen verwendet. Chris Buckley von der Universität KwaZulu-Natal hat uns einen sehr guten Eindruck der Anlage gegeben.
 

Kultur pur im BAT Centre

Das Bat Centre, ein Kultur- und Kreativzentrum in einem der ältesten Hafengebäude Durbans, ist ein Ort voller Kunst und Kultur: Hier arbeiten viele junge Künstlerinnen und Künstler, hier wird die Musik von lokalen Musikerinnen und Musikern gefördert. Zudem beherbergt das BAT-Centre eine Reihe kleiner Unternehmen und Manufakturen, die Kleidung, Schmuck und anderes herstellen, alles aus der Region KwaZulu-Natal. Wir haben drei tolle Songs der Chorklasse hören dürfen.
Die Verbindungen zwischen Bremen und dem BAT Centre sind zahlreich. Unter anderem gibt es einen Austausch in Form eines "Artist In Residency Programme": Künstlerinnen und Künstler aus Durban besuchen Bremen für drei Monate und arbeiten mit Kunstschaffenden vor Ort zusammen.
In Zusammenarbeit mit weltwärts Bremen können junge Menschen für ein Jahr im BAT Centre mitarbeiten und internationale Erfahrungen sammeln sowie interkulturelle Kompetenzen erwerben.
 

Zu Gast beim Iftar-Essen

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© Hasan Akdoðan

23.05.2018

Anlässlich des Beginns der Fastenzeit im Ramadan nahm Bürgermeister Dr. Carsten Sieling heute an einem Iftar-Essen der islamischen Religionsgemeinschaften Schura und Islamische Föderation Bremen teil. Zu dem Fastenbrechen kamen konfessionsübergreifend etwa 250 Gäste aus Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Kultur.

Bürgermeister Dr. Sieling: "Mein Dank geht an alle Bremer Verbände und Moscheegemeinden, dass sie Nicht-Muslimen im Ramadan die Möglichkeit geben, an der guten Tradition des gemeinsamen Fastenbrechens teilzuhaben. In Bremen arbeiten Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft eng und vertrauensvoll mit den Musliminnen und Muslimen zusammen. Es braucht Courage, sich jeden Tag für Frieden und Respekt, Würde und Toleranz stark zu machen. Die muslimischen Gemeinden sind ganz besonders engagiert. Dafür danke ich ihnen herzlich."
 

Leuchtturmprojekte mit bundesweiter Strahlkraft – Die Besten im Nordwesten sind gekürt

In einer feierlichen Preisverleihung im Oldenburger Schloss wurden am 16. April 2018 die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger des NordWest Award und des GesundheitsAward Nordwest 2018 ausgezeichnet. 114 Bewerbungen erhielt die Metropolregion Nordwest als Initiatorin auf die Ausschreibung der von der NORD/LB und hkk ausgelobten Preisgelder in Höhe von 40.000 Euro. Vier der acht von der Jury auserwählten Finalistenprojekte gewannen Preisgelder in Höhe von jeweils 10.000 Euro und einen professionellen Imagefilm. Die weiteren vier Finalisten erhielten für ihre herausragende Arbeit in der Metropolregion Nordwest einen dreistelligen Zuschuss für ihre Projekte.

Den Nordwesten erfolgreich weitergedacht: Glückliche Preisträgerinnen und Preisträger des NordWest Award 2018 und des GesundheitsAward Nordwest 2018 gemeinsam mit den Laudatoren der beiden Awards © Markus Hibbeler , JPG, 206.2 KB
Den Nordwesten erfolgreich weitergedacht: Glückliche Preisträgerinnen und Preisträger des NordWest Award 2018 und des GesundheitsAward Nordwest 2018 gemeinsam mit den Laudatoren der beiden Awards © Markus Hibbeler

Begeisterung in den Gesichtern und sichtbar abfallende Anspannung bei den vier ausgezeichneten Projekten des NordWest Award 2018: ‚Anstiften zum Denken - MINT erleben und begreifen‘ des Phänomenta Bremerhaven e. V.‚ ‚Bananenbäume in der Metropolregion‘ der Bürgeraktiengesellschaft OsteWert AG sowie ‚HyperPodX‘ der Universität Oldenburg. Preisträger des GesundheitsAward Nordwest 2018 ist das Projekt ‚Gesunde Stunde‘ des gleichnamigen Vereins Gesunde Stunde e. V.

Der Präsident des Bremer Senats, Bürgermeister Dr. Carsten Sieling sprach allen Preisträgerinnen und Preisträgern ein großes Lob aus: "Bei allen vier Ausgezeichneten handelt es sich um Leuchtturmprojekte, deren Strahlkraft auch bundesweit wahrgenommen werden wird. Eine der wesentlichen Stärken unserer Metropolregion liegt in dem hohen persönlichen Engagement und in der ausgeprägten Vernetzung unserer Akteurinnen und Akteure, die diese Projekte erst ermöglichen." In seiner Laudatio für ‚HyperPodX‘ hob er hervor, dass das Team der Universität Oldenburg durch den Innovationsgehalt und den geleisteten Wissenstransfers bereits auch international große Aufmerksamkeit in die Metropolregion Nordwest gelenkt habe.

Der erste Vorsitzende der Metropolregion Nordwest, Landrat Jörg Bensberg sagte in einer Ansprache, dass mit den Awards Initiativen und die dahinterstehenden Menschen ausgezeichnet werden, die den Nordwesten weiterdenken und mit viel Engagement an innovativen Projekten für eine erfolgreiche Zukunft der Metropolregion arbeiten.
Auch Birgit Honé, Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, stellte ein ausgezeichnetes Projekt vor. Das Projekt "Anstiften zum Denken - MINT erleben und begreifen" unterstütze frühzeitig den Wissensdurst bei Kindern und Jugendlichen und sorge für Begeisterung an Naturwissenschaft und Technik. "Spielerisch Wissen zu vermitteln und Technik begreifbar zu machen, schafft die Grundlagen, um Fachkräfte für Morgen auszubilden", so die Ministerin. Honé betonte, dass die Metropolregion Nordwest nicht zuletzt auch mit Hilfe der Fördermittel der Länder Bremen und Niedersachsen die Rahmenbedingungen für Innovation, Vernetzung und Wachstum schaffe.
Die NORD/LB unterstützt den NordWest Award mit Preisgeldern in Höhe von 30.000 Euro. "Seit 2005 zeichnet der NordWest Award Projekte und Menschen aus, die Antworten auf die Fragen der Zukunft finden und dabei ihren Wirtschafts- und Lebensraum stärken", so Christian Veit, Regionalvorstand für Bremen und Oldenburg der NORD/LB.

Erstmalig wurde der von der hkk Krankenkasse gestiftete und mit 10.000 Euro dotierte GesundheitsAward Nordwest vergeben. Alleinvorstand Michael Lempe: "Gesundheit ist die Voraussetzung für Freude und Leistung. Umso wichtiger ist es, dass wir die Menschen, die unsere Metropolregion tragen, für die Erhaltung ihrer Gesundheit und Präventionsmöglichkeiten sensibilisieren. Das Projekt ‚Gesunde Stunde‘ fördert dieses Bewusstsein in vielfältiger Weise, bringt die Angebote Schulen und Eltern näher, und trägt so dazu bei, unseren Nordwesten gesund zu erhalten."

Weiterführende Informationen zu den einzelnen Projekten gibt es hier:
Metropolregion Nordwest
Benjamin Dose
04221 99-1909
benjamin.dose@metropolregion-nordwest.de
www.nordwest-award.de

Antrittsbesuch des Bundespräsidenten in Bremen und Bremerhaven

Bürgermeister Sieling zieht positive Bilanz

Mit einem Antrittsbesuch in der Freien Hansestadt Bremen hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 27. und 28. Februar 2018 seine Deutschlandreise fortgesetzt. Das Staatsoberhaupt und Frau Elke Büdenbender wurden vom Präsidenten des Bremer Senats, Bürgermeister Dr. Carsten Sieling, vor dem Rathaus herzlich begrüßt. Nach dem Eintrag in das Goldene Buch, politischen Gesprächen mit Mitgliedern des Senats und Vertreterinnen und Vertretern der bremischen Verfassungsorgane diskutierten der Bundespräsident und Elke Büdenbender im Plenarsaal der Bremischen Bürgerschaft mit Jugendlichen über Engagement und Demokratie.

Bei einem kurzen Rundgang durch die historische Böttcherstraße und entlang der Weser führte der Bürgermeister anschließend durch die Stadt. Am Nachmittag des ersten Tages waren Bundespräsident und Bürgermeister im Haus Schütting (der Industrie- und Handelskammer für Bremen und Bremerhaven) zu Gast, führten Gespräche über die berufliche Bildung im Land Bremen. Beim abendlichen Empfang des Bürgermeisters im Rathaus stand dann die Begegnung mit zahlreichen Ehrenamtlichen im Mittelpunkt. Außerdem wurde dem Bundespräsidenten das Projekt "Bremen so frei" präsentiert: mehr als 2000 singende Menschen hatten im Sommer 2017 beim Mitsingfest "Bremen so frei - Ein Fest in 11 Liedern" auf dem Bremer Marktplatz an die im Jahr 1947 erfolgte Wiederbegründung des Landes Bremen nach dem Zweiten Weltkrieg erinnert. Eine kleine Auswahl dieser Lieder klang am Dienstagabend durch die Obere Halle.

Der zweite Tag

Am Vormittag des 28. Februars trafen der Bundespräsident, Frau Büdenbender und der Bürgermeister bei eisigen Außentemperaturen Auszubildende des Maurerhandwerks sowie Ausbilder und Gesellen im Traditionsbetrieb Kröger-Bau in Bremen-Blumenthal. Anschließend besuchten sie den Denkort Bunker Valentin, wo der Bundespräsident und der Bürgermeister Kränze in Gedenken an die Opfer des Bunkerbaus niederlegten.

Anschließend ging es weiter nach Bremerhaven. Dort traf der Bundespräsident Forscherinnen und Forscher der Thünen-Institute für Seefischerei und für Fischereiökologie und informierten sich über deren Forschung zur Entwicklung von Fischbeständen, zur Meeresumwelt, zum Aufbau von Aquakulturen und über den Plastikmüll in den Ozeanen.
Im Historischen Museum der Seestadt begegnete der Bundespräsident zum Abschluss des Antrittsbesuchs Schülerinnen und Schülern, Lehrenden und weiteren Akteuren des jährlichen Bremerhavener "Tags der Stadtgeschichte" und diskutierten mit ihnen über historische Bildung und Erinnerungskultur.

Bürgermeister Sieling zog eine positive Bilanz des Besuches: "Der Bundespräsident ist mit vielen engagierten Menschen ins Gespräch gekommen. Ganz besonders im Mittelpunkt standen die Begegnungen mit jungen Menschen, Auszubildenden, freiwillig Aktiven. Wichtig ist uns auch, Zeichen für eine höhere Wertschätzung der beruflichen Ausbildung zu setzen. Und auch der Besuch in den beiden Thünen-Instituten in Bremerhaven hat beispielhaft die Potenziale unseres Landes gezeigt."

Dienstag, 27. Februar 2018

  • Bremer Rathaus
    Begrüßung durch den Präsidenten des Senats, Bürgermeister Carsten Sieling
    anschließend Eintrag in das Goldene Buch der Freien Hansestadt Bremen
  • Gespräch mit den Mitgliedern des Senats sowie dem Oberbürgermeister der Stadt Bremerhaven
  • Haus der Bürgerschaft (Landtag)
    Begrüßung durch den Präsidenten der Bremischen Bürgerschaft
    anschließend Eintrag in das Gästebuch
    anschließend Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern der bremischen Verfassungsorgane
  • Gespräch mit politisch engagierten Jugendlichen im Plenarsaal
  • Haus Schütting, Handelskammer Bremen
    Eintrag in das Gästebuch
    anschließend Gespräch zur beruflichen Bildung im Land Bremen mit Vertreterinnen und Vertretern der Handelskammer, von Unternehmen sowie mit Auszubildenden und Ausbilderinnen und Ausbildern
  • Bremer Rathaus
    Empfang des Präsidenten des Senats, Bürgermeister Dr. Carsten Sieling, zu Ehren des Bundespräsidenten
  • Ansprache des Bundespräsidenten bei einem Empfang für Ehrenamtliche

Mittwoch, 28. Februar 2018

  • Bremen-Blumenthal, Kröger Baugesellschaft mbH
    Besichtigung einer Lehrbaustelle sowie Gespräch mit Auszubildenden und Ausbildern
  • Denkort Bunker Valentin, Rekumer Siel
    Rundgang über das Gelände und durch das Informationszentrum
    anschließend Kranzniederlegung am Mahnmal "Vernichtung durch Arbeit"
  • Bremerhaven
    Besuch der Thünen-Institute für Seefischerei und Fischereiökologie
  • Historisches Museum Bremerhaven
    Vorstellung des Projekts "Tag der Stadtgeschichte" und Austausch mit Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern sowie weiteren Akteuren der stadtgeschichtlichen Bildung

 

Freiwilligen-Messe Aktivoli im Bremer Rathaus

Rund 180.000 Menschen engagieren sich in unserer Stadt – unterstützend, organisierend, einmischend. Damit es noch mehr werden, veranstaltete die Bremer Freiwilligen-Agentur am 18. Februar 2018 bereits die achte Freiwilligenbörse Aktivoli. In diesem Jahr mit einem Besucherrekord: Über 2.300 Bremerinnen und Bremer waren im Rathaus, um ein passendes Engagement zu finden.

Bei seinem Rundgang über die Messe kam Bürgermeister Carsten Sieling mit vielen Engagierten ins Gespräch. "Bürgerschaftliches und freiwilliges Engagement hat eine lange und gute Tradition in unserer Stadt und ist eine wichtige Säule unserer Gesellschaft. Wie vielfältig Engagement sein kann, das zeigt die Aktivoli. Hier findet jede und jeder das passende Engagement für sich. Es ist toll zu sehen, wie viele Bremerinnen und Bremer sich bereits freiwillig engagieren und wie viele in das Rathaus gekommen sind, um sich direkt bei Menschen, die schon freiwillig engagiert sind, zu informieren."
An den Ständen von 69 Vereinen und Organisationen konnten sich Interessierte über Einsatzmöglichkeiten als Freiwillige informieren. Das Angebot ist vielfältig – vom Jugendtheater über die Geflüchtetenhilfe bis zur NGO, vom Seniorenheim bis zur Zirkusschule waren die unterschiedlichsten Organisationen im Rathaus. Und auch das Rahmenprogramm der Aktivoli bot den Besucherinnen und Besuchern viele Informationsmöglichkeiten: von Workshops über Gesprächsrunden unter dem Motto "Engagement befreundet" bis hin zu Vorträgen zur Frage, worauf Freiwillige achten sollten.

Weitere Informationen unter:
www.aktivoli-bremen.de
www.freiwilligen-agentur-bremen.de
 

Eindrücke der achten Aktivoli | © Susanne Frerichs

Ehrung der Handwerksbesten im Bremer Rathaus

Karolin Schulze; im Hintergrund überreicht Bürgermeister Sieling Paul Beermann seine Urkunde © Dietrich Penz, Foto-Studio Penz oHG , jpg, 75.6 KB
Karolin Schulze; im Hintergrund überreicht Bürgermeister Sieling Paul Beermann seine Urkunde © Dietrich Penz, Foto-Studio Penz oHG

02.03.2018

Der Bremer Handwerksnachwuchs ist erfolgreich. Davon konnte sich Bürgermeister Carsten Sieling heute bei der Ehrung der diesjährigen Handwerksbesten überzeugen.
Geehrt wurden junge Handwerkerinnen und Handwerker, die beim bundesweiten Leistungswettbewerb drei zweite und einen dritten Platz erreicht haben.
Die Augenoptikerin Rebecca Knoop, die Fahrzeuglackiererin Karolin Schulze und der Seiler Paul Beermann belegten mit ihren Arbeiten den zweiten Rang. Florian Schmidt, der eine Ausbildung zum Metallblasinstrumentenmacher absolvierte, wurde Dritter.

Sieling: "Ich gratuliere ganz herzlich zu diesen hervorragenden Leistungen. Das Handwerk ist vielfältig und bietet jungen Menschen viele interessante Ausbildungsmöglichkeiten. Eine Ausbildung in einem Handwerksberuf ist eine gute Grundlage für die berufliche Zukunft. Wir müssen gemeinsam dafür sorgen, dass die berufliche Ausbildung wieder mehr Wertschätzung erfährt."

Die Handwerksbesten in der Oberen Rathaushalle | © Dietrich Penz, Foto-Studio Penz oHG , jpg, 52.6 KB
Die Handwerksbesten in der Oberen Rathaushalle | © Dietrich Penz, Foto-Studio Penz oHG

Gemeinsam mit Martina Jungclaus, Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer, und dem Präses der Handwerkskammer, Jan-Gerd Kröger, ehrte der Bürgermeister auch die vier Landessiegerinnen und –sieger in den beteiligten Ausbildungsberufen. Den Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks gibt es seit 1951, jährlich werden die Besten in 130 Handwerksberufen ermittelt.
Die Handwerkskammer würdigte bei dem Empfang außerdem erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen der Prüfungen zum Meister/zur Meisterin und zum Betriebswirt/zur Betriebswirtin im Handwerk.