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Arbeitsweise und Struktur der MPK

An der MPK nehmen sowohl die Regierungschefinnen und Regierungschefs als auch die Chefin und Chefs der Staats- und Senatskanzleien und die Abteilungs- bzw. Referatsleitungen, die für die MPK zuständig sind, teil.

Das Vorbereitungsgremium der MPK bildet die Konferenz der Chefin und Chefs der Staats- und Senatskanzleien der Länder (CdS-Konferenz). Diese spricht Beschlussempfehlungen zu den einzelnen Tagesordnungspunkten aus. Die Tagesordnungspunkte ergeben sich aus den Themenanmeldungen der Länder und aus der Fortsetzung der Beratungen über die Themen vorangegangener Konferenzen. Grundsätzlich sind der CdS-Konferenz und der Ministerpräsidentenkonferenz getrennte Beratungen der A- und B-Länder vorangestellt. In dieser legen sie ihre Verhandlungsposition zu den jeweiligen Themen fest.

Auf der MPK werden etwa 10 bis 15 Tagesordnungspunkte von unterschiedlicher Gewichtung behandelt. Bei besonderen Themen erfolgt die Beratung in vertraulichen Gesprächsrunden, den sogenannten "Kamingesprächen".
Die Grundlage dieser Arbeitsweise ist in der Geschäftsordnung der MPK festgeschrieben. Entscheidungen können nur mit der Zustimmung von mindestens 13 Ländern getroffen werden, bei Entscheidungen über die Geschäftsordnung der MPK, bei haushaltswirksamen Angelegenheiten und der Schaffung von Gemeinschaftseinrichtungen ist die Einstimmigkeit der Länder erforderlich.